{"id":1039,"date":"2008-10-15T16:31:36","date_gmt":"2008-10-15T14:31:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.minasfaer.de\/forum\/blog.php\/?p=1039"},"modified":"2008-10-15T16:31:36","modified_gmt":"2008-10-15T14:31:36","slug":"ghost-of-a-rose","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=1039","title":{"rendered":"Ghost of a Rose"},"content":{"rendered":"<p>Es ist ruhig geworden. Seltsam ruhig. Ich bin versucht &#8220;beruhigend&#8221; zu denken, aber das trifft nicht ganz zu.<!--more--><\/p>\n<p>Aus dem fernen Gondor kehrte Lluvia nun endlich zur\u00fcck. Aber davon schrieb ich bereits. Er scheint die Reise nicht v\u00f6llig unbeschadet hinter sich gebracht zu haben. Immerhin kann er sich auf zwei Beinen halten. Mewens Berichte \u00fcber sein Interesse an seinen Aufgaben, besser dem Mangel daran, sind jedoch alarmierend. Ich beziehe das auf seine Verletzungen, welcher Art auch immer sie sein m\u00f6gen. Noch. Er sollte reden. Aber wie ich ihn kenne wird er das nicht.<\/p>\n<p>Ellena erhielt den Tribut der Tradition. Viele des Hauses traten mit Geschenken und pers\u00f6nlichen Geschichten vor sie. Ich glaube, es hat sie gefreut. Aber hinter ihr L\u00e4cheln zu sehen, das verm\u00f6gen wohl nur sehr wenige. Ich hoffe es gelingt meinem Bruder besser als mir. Den Jungen wiederum habe ich seit Tagen nicht mehr gesehen. Anscheinend bei\u00dft er sich an Ardeyns zweiter Aufgabe immernoch die Z\u00e4hne aus. So schwer kann die doch gar nicht sein.<\/p>\n<p>Wie ich h\u00f6re wurde Aldorn verletzt. Ich hatte noch keine Gelegenheit ihn pers\u00f6nlich aufzusuchen, jedoch glaube ich gestern im Haus seine Stimme geh\u00f6rt zu haben. Was zumindest bedeutet, da\u00df er wieder gehen kann. Er scheint, was immer es war, also halbwegs gut \u00fcberstanden zu haben. Hoffentlich ist er noch nicht v\u00f6llig genesen, bis ich ihn aufsp\u00fcre.<\/p>\n<p>Viele scheinen verschwunden oder auf Reisen. Ob sie zur\u00fcckkehren bleibt abzuwarten. Es gilt, auf das Beste zu hoffen&#8230;<\/p>\n<p>Die Klingen. Ich w\u00fcnschte, ich h\u00e4tte Damares nicht antun m\u00fcssen, was geschah. Nimrothir hat seinen Bogen endg\u00fcltig \u00fcberspannt. Ich erinnere mich sehr genau an die Selbstsicherheit, in der er mein Arbeitszimmer betrat. Die unbestreitbare \u00dcberzeugung, da\u00df er in k\u00fcrzester Zeit aus allen Schwierigkeiten sein w\u00fcrde. Aber nein, nicht dieses Mal. Ehre ist eine seltsame Sache. Und auch wenn die Klingen S\u00f6ldner sind, so wei\u00df ich, da\u00df Damares sehr wohl auf bestimmte Formen achtet. Es war ihr sicherlich zuwider zu h\u00f6ren, was berichtet wurde. Ihr Stolz und ihr Ehrgef\u00fchl lie\u00dfen es nicht zu dann noch weiter den Wachdienst f\u00fcr das Haus zu versehen. Ich verstehe sie. Aber ich bedaure es zutiefst sie so gehen zu sehen. Und so dr\u00e4ngen sich auch mir die Vergleiche zu einem Toten auf.<\/p>\n<p>Um die Stadtwache ist es, zum Gl\u00fcck, noch ruhig. Der letzte Besuch war&#8230; verwirrend, um das Mindeste zu sagen. Aber ich sollte mein Urteil nicht zu fr\u00fch f\u00e4llen. Nicht jetzt schon. Ein wenig Geduld noch.<\/p>\n<p>Geduld wiederum f\u00e4llt mir leichter nun. Es ist auch in mir ruhiger geworden. Keine St\u00fcrme mehr, die es zu bremsen gilt. Ich bin schlicht und ergreifend gl\u00fccklich, vor allem, wenn ich in ihren Armen erwche und sehe, wie sich das fr\u00fche Sonnenlicht in ihrem Feuer verf\u00e4ngt. Nichts gibt mir mehr Zufriedenheit als dieses neue Leben zu sp\u00fcren. Und zu wissen, woher es kommt. Ich mu\u00df an Dronin und Njodorin denken, wenn ich es so h\u00f6re. Aber ich verstehe nicht, warum.<\/p>\n<p>Und meine Rose, mein Wind&#8230; Oft habe ich die Bef\u00fcrchtung ich k\u00f6nne sie fr\u00fcher oder sp\u00e4ter langweilen. Oder ihre Position w\u00fcrde ihr zu wenig zusagen. Aber immer wieder beweist sie mir das Gegenteil. M\u00fcde wird sie nie. Und wohl auch nie satt. K\u00f6nnte ich mir einen Zeitpunkt aussuchen um zu sterben, so w\u00fcnschte ich, es w\u00e4re in \u00e4hnlichem Gl\u00fcck wie jetzt. Aber ich gab ihr ein Versprechen. Also werde ich einen Weg finden. Ich kenne ihn nur noch nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist ruhig geworden. Seltsam ruhig. 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