{"id":1141,"date":"2008-11-28T12:59:57","date_gmt":"2008-11-28T10:59:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.minasfaer.de\/forum\/blog.php\/?p=1141"},"modified":"2008-11-28T12:59:57","modified_gmt":"2008-11-28T10:59:57","slug":"stars","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=1141","title":{"rendered":"Stars"},"content":{"rendered":"<p>Es ist seltsam in einem herbstlichen Garten zu sitzen und einen Kr\u00e4utergarten anzustarren, dessen Bewohner allesamt von seltsamen Wollm\u00e4nteln bedeckt wurden. Wahrlich hat mir Lynne in Sachen Vorraussicht wohl eben doch einiges voraus. Da\u00df diese kleinen Pfl\u00e4nzchen im Winter erfrieren k\u00f6nnten w\u00e4re mir schlicht nicht in den Sinn gekommen. Ist es nicht. Ihr schon. Es ist also ein L\u00e4cheln der Freude, wenn ich nun hier sitze und diese verkleideten Gr\u00fcnw\u00fcchse ansehe, keineswegs Belustigung. Ich frage mich, was ihr noch alles einfallen wird.<!--more--><\/p>\n<p>Aber ich sollte von anderen Dingen schreiben, damit sie nicht in Vergessenheit geraten, nur weil ein junger Mann, der sich zu alt f\u00fchlt, ins Tr\u00e4umen ger\u00e4t \u00fcber die unschuldige Bedachtheit seiner Frau.<\/p>\n<p>Die Klingen haben ihren Wachdienst wieder aufgenommen. Soweit ich informiert bin sollte auch Lysander bald wieder zu ihnen sto\u00dfen. Jedenfalls traf ich gestern Drakomir und Eolwen an. Beide sind mir schon vorher ein Begriff gewesen. Der eine leitete k\u00fcrzlich noch ein Bordell. Ihn jetzt unter Damares&#8217; Kommando zu sehen erstaunt mich sehr, um das Wenigste zu sagen. Nicht minder \u00fcberrascht war ich, als ich gestern sehen durfte, was f\u00fcr gute Arbeit er leistet. Er wartete geduldig auf Befehle, k\u00fcndigte G\u00e4ste an &#8211; und tat, was eine Wache eben tut. Er wachte. Und das gut, soweit ich das beurteilen kann. Eolwen wiederum grinst noch zu oft oder k\u00e4mpft gegen ihr Lachen. Ein anderer Mann h\u00e4tte ihr l\u00e4ngst einen meterdicken Strick daraus gedreht. Aber wie alle anderen auch soll sie ihre Chance haben. Und zumindest kann man sagen, da\u00df sie sich alle M\u00fche gibt.<\/p>\n<p>Was Mewen angeht scheint sie eine sehr gute Wahl f\u00fcr den Posten gewesen zu sein. Sie bleibt aufmerksam, hat ihre Nase in allen Angelegenheiten &#8211; eben genau, wie es sein mu\u00df. Ihr Mann steht ihr dabei stets treu zur Seite. Auch das ist l\u00f6blich. Und die Kooperation mit den Wachen scheint hervorragend zu funktionieren.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt geben sich die Offiziere wie auch Ellena gro\u00dfe M\u00fche mir die Arbeit vom Leib zu halten. Es ist besser so, bedenkt man, da\u00df ich nach wie vor gro\u00dfe Schwierigkeiten habe jemanden zu trauen, der nicht Lynne ist. Dem K\u00e4mmerer gegen\u00fcber h\u00e4tte ich mich fast ge\u00f6ffnet. Aber durch den Tod seines Vaters hat dieser nun vorerst seine eigene Last zu tragen.<\/p>\n<p>Allesamt leisten sie gute Arbeit. Aber ich f\u00fcrchte, sie das wissen zu lassen l\u00e4\u00dft alle alsbald wieder \u00fcberschwenglich werden. Und dann haben wir die selbe Misere in k\u00fcrzester Zeit wieder. Es ist ein elender Teufelskreis.<\/p>\n<p>Eigene Lasten&#8230; Ich vergesse die meinen, sobald ich bei ihr bin. Daf\u00fcr sorgt allein ihr L\u00e4cheln, oder die Art, wie sie mich sch\u00fcchtern anblickt. Wie sie \u00e4ngstlich ist ob des Titels, der sie erwartet. Es ist wundervoll wie sie sich \u00fcber Kleinigkeiten freuen kann. Und es ist das Strahlen ihrer Augen, welches mich dann, wenn sie nicht bei mir ist, den Tag \u00fcberstehen l\u00e4\u00dft und vielleicht metaphorisch oder nicht den ein oder anderen Hals bereits gerettet hat.<\/p>\n<p>Aber immernoch scheint sie sch\u00fcchtern. Wohl weil vor dem Haus zwar offiziell ist, da\u00df wir einander sehen &#8211; aber eben keine Hochzeit f\u00fcr sie stattfand. Meine Hoffnung ist, da\u00df es dann leichter f\u00fcr sie wird an meiner Seite zu sein. Dabei\u00a0 ertr\u00e4gt sie doch so oder so alles ohne die geringste Beschwerde.<\/p>\n<p>Und auch das bringt mich zum l\u00e4cheln. Ich habe andere Frauen gekannt. Diese eine jedoch verleiht ganzen Konzepten neue Bedeutung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist seltsam in einem herbstlichen Garten zu sitzen und einen Kr\u00e4utergarten anzustarren, dessen Bewohner allesamt von seltsamen Wollm\u00e4nteln bedeckt wurden. Wahrlich hat mir Lynne in Sachen Vorraussicht wohl eben doch einiges voraus. Da\u00df diese kleinen Pfl\u00e4nzchen im Winter erfrieren k\u00f6nnten w\u00e4re mir schlicht nicht in den Sinn gekommen. Ist es nicht. Ihr schon. 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