{"id":1196,"date":"2008-12-16T16:53:45","date_gmt":"2008-12-16T14:53:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.minasfaer.de\/forum\/blog.php\/?p=1196"},"modified":"2008-12-16T16:53:45","modified_gmt":"2008-12-16T14:53:45","slug":"12-25-14-14-5-19-1-12-1-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=1196","title":{"rendered":"12 25 14 14 5 &#8211; 19 1 12 1 19"},"content":{"rendered":"<p>Bed\u00e4chtig trat Alejandro von der Staffelei zur\u00fcck. Er stand in einem schwarzen Zimmer eines ansonsten hellen Hauses und betrachtet sich das Bild im Feuerschein des Kamins. Es war nicht so geworden, wie er es sich gedacht hatte. Und lange nicht fertig. Aber es war ein Anfang. Ein guter Anfang. Auch wenn er wu\u00dfte, da\u00df es nie jemand zu Gesicht bekommen w\u00fcrde.<!--more--><\/p>\n<p><em>Im Zentrum, besser, leicht dazu versetzt, war ein Kamin in einem relativ weitl\u00e4ufigen Raum. Davor lag ein Teppich dessen Motiv noch nicht ausgearbeitet genug war es wirklich zu erkennen. Unweit eben jenes Feuers stand ein Mann, von dem allerdings nicht sonderlich viel mehr als ein Umri\u00df zu erkennen war. Zu hell das Feuer vor ihm. Den Kopf hatte er so gewendet, da\u00df er f\u00fcr den Betrachter nicht zu sehen war. Daf\u00fcr aber ein silbernes Aufblitzen am Kragen seiner Kleidung.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch im restlichen Raum fanden sich einige Menschen. Die meisten davon noch ebenso undefiniert, wie der Teppoch vor dem Kamin. Hier und da war auszumachen, da\u00df es sich wohl bei der ein oder anderen Person um Frauen handeln mu\u00dfte. Einer dieser schemenhaften Schatten hatte sogar ein Messer zwischen den Z\u00e4hnen. Manche der Unerkennbaren waren leicht geduckt, andere schienen tief ins Gespr\u00e4ch mit ihren jeweiligen Bekannten verstrickt. Dritte standen hier oder da einfach nur rum.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Aber nur zwei Frauen waren wirklich deutlich gemalt. Die Erste stand unweit eines der Fenster des Raumes und hatte eine Hand an die matt durchsichtige Scheibe gelegt. Sie trug ein wertvolles Kleid, hellbau von Farbe. Erst bei n\u00e4herem Hinsehen konnte man ausmachen, da\u00df es vielmehr eine Art Nebel oder Geistererscheinung war, die sich da um ihren K\u00f6rper h\u00fcllte und somit das vor den Augen aller verbarg, was besser verborgen bleiben sollte. Auf ihrem Arm hatte sie eine Katze, orange und sandfarben getigert, welche sie zwischen den Ohren kraulte.<\/em><\/p>\n<p><em>Die andere Frau k\u00f6nnte man fast \u00fcbersehen in ihrer stillen Ecke. Kein Blick war ihr zugewandt w\u00e4hrend sie selbst hingegen den Mann am Feuer zu beobachten schien. Es war gelungen ihre Lippen ein sanftes L\u00e4cheln umspielen zu lassen. Nicht die Hand war es, die in Richtung des Mannes erhaben war, sondern vielmehr nur die Fingerspitzen. Kaum wahrnehmbar \u00fcber das normale Ma\u00df hinaus in diese eine Richtung gekr\u00fcmmt. Auch trug sie einen schwarzen Schal, welcher um ihren Hals geschlungen sich eng an sie schmiegte. Die Oberfl\u00e4che lie\u00df etwas ledriges vermuten. Zwei rote Juwelen zeichneten sich deutlich von dem ansonsten schwarzen Material ab. <\/em><\/p>\n<p><em>Glaubte man der Art, wie der Umhang des Mannes vor dem Kamin erfa\u00df wurde, so ging ein leichter Windzug durch den Raum. Jedoch waren sein Umhang und sein Haar die einzigen Objekte, die davon \u00fcberhaupt verfa\u00dft schienen.<\/em><\/p>\n<p><em>Unger\u00fchrt waren jeweils an den Seiten der T\u00fcr zwei M\u00e4nner zu finden. Beide trugen Uniform deren kr\u00e4ftige Rott\u00f6ne deutlich ins Auge stachen. Die Schwerter an ihrer Seite waren mit viel M\u00fche und Liebe zum Detail herausgearbeitet worden.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bed\u00e4chtig trat Alejandro von der Staffelei zur\u00fcck. 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