{"id":1415,"date":"2009-05-19T15:18:47","date_gmt":"2009-05-19T13:18:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.minasfaer.de\/forum\/blog.php\/?p=1415"},"modified":"2009-05-19T15:18:47","modified_gmt":"2009-05-19T13:18:47","slug":"incarcerated","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=1415","title":{"rendered":"Incarcerated"},"content":{"rendered":"<p>Gl\u00fcck. Was hei\u00dft das schon. So viele haben ein Leben, mit dem sie nicht gl\u00fccklich sind. Schlimmer jedoch sind jene, die sich ein Leben w\u00e4hlen, mit welchem sie ebenso wenig gl\u00fccklich sind. Jedoch ist es schwierig zu sagen, wer zu welcher Kategorie geh\u00f6rt.<!--more--><\/p>\n<p>Schon fr\u00fcher als gedacht trat Hauptmann Aldorn wieder wegen Angor vor mich. Er bat ihn in seine Dienste nehmen zu d\u00fcrfen, unter meinen Bedingungen. Es war dringend n\u00f6tig herauszustellen, da\u00df das nat\u00fcrlich bedeuten w\u00fcrde, er w\u00e4re mir mittelbar zur Treue verpflichtet, durch seinen neuen Herrn. Jetzt kann er das eingehen. Ich sehe nicht, wo der Unterschied zur vorigen Pflicht war und warum er diese nicht einfach hat erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Jedoch ist es mir gleichg\u00fcltig ob ich seine Kette halte, oder ob es Aldorn tut. Denn Ketten, so unliebsam ihr Klang, sind notwendig, m\u00fcssen sein. Damit wir alle neben k\u00f6nnen. Damit wir eine Chance haben in dem, was auf uns zu kommt. Wir alle liegen an diesen Ketten. Auch ich. Und jeder h\u00f6here Mann.<\/p>\n<p>Um das alles zuzulassen stellte ich also eine Aufgabe. Zarroc und seine Zuk\u00fcnftige, welche dann mit meinem Segen heiraten werden, haben einen Schreittanz aufzuf\u00fchren. Die Schwierigkeit daran ist nicht der Tanz an sich. Sondern die Tatsache, da\u00df Angor w\u00e4hrend dieses Tanzen und auch w\u00e4hrend jeder noch so kleinen Sekunde in der er ihn \u00fcbt oder beigebracht bekommt den Mund zu halten hat. Ich bin sicher das f\u00e4llt ihm schwer. Mir ist nicht bekannt wer sein Lehrer hierin ist, jedoch bete ich zu den Valar da\u00df sich der Hauptmann das nicht auch noch aufgehalst hat.<\/p>\n<p>Meine Frau&#8230; In der Nacht, in der ich fast unseren Hauptmann h\u00e4tte t\u00f6ten m\u00fcssen hie\u00df ich sie mich zur\u00fcck zu lassen. Ich wu\u00dfte ich w\u00fcrde keinen Schlaf finden. Und behielt Recht. Doch als sie nun wieder zu mir kam, \u00e4u\u00dferte sie geglaubt zu haben ich empf\u00e4nde kein Verlangen nach ihr. T\u00f6richtes Weib. Zumindest darin merkt man ihre Jungend. Ehre und Stolz geboten das Gegenteil zu beweisen. Ich wage zu Recht hoffen zu d\u00fcrfen sie \u00fcberzeugt zu haben.<\/p>\n<p>Ihr Gesicht als Hylea eintraf h\u00e4tte ich jedoch gern gesehen. Wir kennen uns schon betr\u00e4chtlich lange. Den Befehlen nach, die sie erhielt, wird sie alsbald beginnen als Zofe f\u00fcr Gr\u00e4fin Salas zu arbeiten. Aber nicht nur das. Und auf die Ergebnisse all ihrer anderen Arbeit bin ich bereits gespannt. Zweifelsfrei furchtvolle Bem\u00fchungen.<\/p>\n<p>Bleibt noch ein Name, den ich nach wie vor nicht zu Papier bringe. Es sollte mich verwundern wieviele Namen ich zu schreiben scheue. Dieser eine geh\u00f6rt einem M\u00e4dchen, welches ich vor nicht all zu langer Zeit noch f\u00e4lschlich Frau genannt h\u00e4tte. Aber in ihren Augen liegen noch die Tr\u00e4ume. F\u00fcr die Welt, die ihr Gewerbe br\u00e4chte, ist sie nicht geschaffen. Es sind nicht die rauen H\u00e4nde anderer M\u00e4nner, die sie f\u00fcrchten sollte. Mir mag scheinen einen Hauch davon hat sie nunmehr verstanden.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, da\u00df sie nichts gesehen hat. Mein Geheimnis bleibt sicher. Und so wird mein Teuerstes hier eine neue Heimat finden k\u00f6nnen, zusammen mit mir. Niemand hier wird es wissen, jedenfalls nicht mehr als unbedingt n\u00f6tig. Und niemand wird uns Schaden daraus erwachsen lassen k\u00f6nnen. Vielleicht tut es gut eine Weile keine Schlachten mit dem Schwert zu schlagen. Vielleicht ist es gut eine Weile die Geister zu jagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gl\u00fcck. Was hei\u00dft das schon. So viele haben ein Leben, mit dem sie nicht gl\u00fccklich sind. Schlimmer jedoch sind jene, die sich ein Leben w\u00e4hlen, mit welchem sie ebenso wenig gl\u00fccklich sind. 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