{"id":1611,"date":"2009-10-12T18:04:17","date_gmt":"2009-10-12T16:04:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.minasfaer.de\/forum\/blog.php\/?p=1611"},"modified":"2009-10-12T18:04:17","modified_gmt":"2009-10-12T16:04:17","slug":"to-those-who-died-innocently","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=1611","title":{"rendered":"To Those who died innocently"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Brief wurde noch am Vorabend niedergeschrieben und einem Boten \u00fcbergeben. Sodann macht er sich in dessen H\u00e4nden auf den Weg an die Front, auf den Weg zu einem anderen Winthallan: Cinlirs Bruder Enlir.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p><em>Mein geliebter Bruder,<\/p>\n<p>Es wird Dich freuen zu h\u00f6ren, dass Freiherr Tharlegond Elteror es inzwischen zu uns ins Breeland geschafft hat. Bei sich hatte er Dein Empfehlungsschreiben. Also stand nichts im Wege ihn in den Haushalt aufzunehmen, ganz wie es Deine Bitte war. Er dient nunmehr als Leutnant unter meinem ersten Ritter in der Hausgarde. Diese wiederum beginnt nunmehr damit sich f\u00fcr den Kampf zu r\u00fcsten. Niemand hier wei\u00df, wie lange wir uns den Luxus, den Deine M\u00fchen uns erkaufen, noch erlauben k\u00f6nnen fern der Heimat zu bleiben. Fern der Schlacht. Und dennoch beneide ich Dich um Dein Tun.<br \/>\nAuch erreichte uns hier inzwischen die Nachricht, dass Merouns Klingen, unter dem Kommando Lucan Merouns selbst, einen Gro\u00dfteil ihrer M\u00e4nner und Frauen verloren. Freiherr Elteror informierte mich gestern Abend wie genau es dazu kam. Unser aller Lehnsherr hatte sie losgeschickt verletzte zu bergen.<br \/>\nDer Freiherr wusste auch zu berichten, dass Du selbst wohl kaum anders gehandelt h\u00e4ttest als unser Lehnsherr. Ein nobler, gn\u00e4diger Charakterzug, Bruder. Aber f\u00fcr einen Krieg ein kaum passender. Zu viele M\u00e4nner mussten sterben um andere M\u00e4nner, deren Nutzen f\u00fcr den Krieg nunmehr vertan war, zu retten. Ein Luxus, den man sich in diesen Zeiten nicht leisten kann. Du bist mein Bruder, und ich glaube zu wissen, dass man Dich in Ost Agar besseres lehrte, als solche Narreteien zu unternehmen. Bisher h\u00f6re ich nur des Freiherrn Bericht und kenne Dein Handeln nicht. Jedoch bete ich, dass mich kein Bericht erreichen wird, in dem ich davon h\u00f6re, dass ein Winthallan eine derartige Dummheit beging. Halte unseren Namen rein.<\/p>\n<p>Den Valar zum Gefallen.<\/p>\n<p>&#8211; Cinlir Winthallan &#8211;<\/em><\/p>\n<p>Die Nacht war herein gebrochen, aber das Klagen, Keuchen und Wimmern der Verletzten hatte l\u00e4ngst nicht aufgeh\u00f6rt. Cinlir hatte es immernoch nicht geschafft sich aus dem notd\u00fcrftigen Lazarett zu begeben. Sein Blick ruhte nachdenklich auf einem der Verletzten. Dieser im speziellen hatte im Kampf eine Lanze abbekommen, die den Oberschenkel glatt durchsto\u00dfen hatte. Dass er noch lebte war, betrachtete man die blutigen Verb\u00e4nde ringsum, an sich bereits ein Wunder. Die Lanze musste die Hauptschlagader verfehlt haben. So jedenfalls Cinlirs \u00e4u\u00dferst unprofessionelle Einsch\u00e4tzung.<br \/>\nZu Cinlirs Rechten stand die ganze Zeit schon Curienn, einer seiner Offiziere und Leutnant der Truppe. &#8220;Wieviele werden wir wieder an die Waffe nehmen k\u00f6nnen?&#8221;, erkundigte sich der Herzog halblaut. Der Mann neben ihm zuckte die Achseln. &#8220;Wir haben Gl\u00fcck wenn es jeder Zehnte schafft ein Schwert wieder zu halten. Geschweigedenn es richtig zu f\u00fchren, euer Gnaden.&#8221; Cinlir drehte ihm den Kopf zu und sah ihn mit kaltem Entsetzen, aber eben auch winthallanscher Ruhe an. &#8220;Wir k\u00f6nnen den Rest nicht einfach da drau\u00dfen lassen, Leutnant.&#8221; Der Offizier erwiderte den Blick mit abgestumpfter Sicherheit. &#8220;Wir m\u00fcssen, euer Gnaden.&#8221;<\/p>\n<p>Tage sp\u00e4ter hatte sich ihre Einheit endlich weiter gegen den Feind vorgek\u00e4mpft. Jeden Schritt hatte man sich teuer in Blut erkauft. Und bei jedem zweiten Schritt brachen unter den Hufen der Pferde die Knochen derer, die man nicht hatte zur\u00fcckholen k\u00f6nnen.<br \/>\nCinlir trieb sein Pferd weiter voran und achtete darauf, dass keiner seiner Leute nach hinten ausbrach. Au\u00dfer den Rufen seiner Offiziere h\u00f6rte er nichts.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Brief wurde noch am Vorabend niedergeschrieben und einem Boten \u00fcbergeben. Sodann macht er sich in dessen H\u00e4nden auf den Weg an die Front, auf den Weg zu einem anderen Winthallan: Cinlirs Bruder Enlir.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-1611","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-cinlir-winthallan"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1611","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1611"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1611\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1611"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1611"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1611"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}