{"id":1808,"date":"2010-03-01T13:39:04","date_gmt":"2010-03-01T11:39:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.minasfaer.de\/forum\/blog.php\/?p=1808"},"modified":"2010-03-01T13:39:04","modified_gmt":"2010-03-01T11:39:04","slug":"drink-with-me-to-days-gone-by","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=1808","title":{"rendered":"Drink with me to Days gone by"},"content":{"rendered":"<p>Obwohl ich gestern kaum Schlaf fand, sieht man von dem wenigen unter freiem Himmel ab, habe ich mich selten so ausgeruht gef\u00fchlt. Ich h\u00e4tte sowas l\u00e4ngst tun m\u00fcssen. Warum kam mir erst jetzt der Gedanke?<!--more--><\/p>\n<p>Es war Abend als ich mich zum Haupthaus begab. Dort vor fand ich eigentlich nur den Freiherrn. Aber einen Plan hatte ich da bereits. Bei Mordor, ich habe mich so darauf gefreut, dass ich die H\u00e4lfte der n\u00f6tigen Vorbereitungen vergessen hatte. W\u00e4re doch tats\u00e4chlich in wei\u00df losgeritten, und das mitten in der Nacht! H\u00e4tte Sybell nicht schon geschlafen, ich wette sie h\u00e4tte sich k\u00f6stlichst am\u00fcsiert. Jedenfalls sind sowohl Elteror als auch ich nicht gerade ortskundig hier im Breeland. Zumindest was gute Jagdgebiete angeht. Also beschlossen wir nach Bree zu reiten und uns dort zu erkundigen. Ein Gl\u00fcck, dass wird dort auf Cardaan und Meroun trafen! Mit ihnen ging es dann nochmal zur\u00fcck um die Waffen zu holen und Giselher miteinzusammeln. Zu f\u00fcnft machten wir uns dann auf in den Chetwald.<\/p>\n<p>H\u00e4tte nicht gedacht, dass ich so wenig eingerostet bin. Man lie\u00df mir den ersten Schu\u00df &#8211; zugegeben eine Geste, die ich, au\u00dfer dem Leutnant, eigentlich niemandem zugetraut h\u00e4tte. Aber um so erfreulicher war sie. Noch besser also, dass der Schuss sa\u00df. Aber auch die anderen lie\u00dfen sich nicht lumpen! Ich wei\u00df nicht, wieviel Wild wir am Ende wirklich hatten. Die Ehre das Wild auszunehmen \u00fcberlie\u00df ich Elteror, der das sogar erkannte als was es gemeint war. Guter Mann! Und Bryanne lie\u00df es sich nicht nehmen an einem Lagerfeuer, das man errichtet hatte, f\u00fcr uns alle etwas zuzubereiten. Ich glaube ich habe in Jahren nicht so gut gegessen. Jedenfalls f\u00fchlt es sich mindestens so an.<\/p>\n<p>Wenn mich mein Eindruck nicht v\u00f6llig t\u00e4uscht, hatten wir alle unseren Spa\u00df. Giselher trug eine der breel\u00e4ndischen Herausforderungen an mich heran. Ich hoffe f\u00fcr ihn, dass er nicht absichtlich verloren hat! Allerdings beschleicht mich der Eindruck, dass man verlieren will, wenn die &#8220;Strafe&#8221; klarer Kornschnapps ist&#8230; Am Ende blieb ich mit Cardaan allein unter freiem Himmel zur\u00fcck. Er verschaffte mir noch ein paar Einblicke in den Haushalt unter Salas&#8217; F\u00fchrung. Es war gut ihm zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen brachten wir die restliche Beute zur\u00fcck zum Haupthaus. Tuk zauberte noch mehr allerlei herrlichen Braten. Lende davon brachte ich gegen Mittag dann Sybell. Ihrem L\u00e4cheln nach hat sie sich gefreut, auch wenn ich Zweifel hege, dass das am Fleisch lag.<\/p>\n<p>Nicht etwa, dass Zuhause nicht genug zu tun gewesen w\u00e4re. Mourice, ein Mann, der es f\u00fcr n\u00f6tig hielt Montgomery nachzustellen und dabei in das Haus des Grafen einzudringen, verrichten seine Arbeit, soweit ich das sagen kann, zwar pflichtbewusst, ist aber ein komischer Kautz ansonsten. Er erkennt nicht, wenn man ihm helfen will &#8211; und zeigt man ihm Aufmerksamkeit, scheint er das fast als Beleidigung zu empfinden. Und als ich dann endlich glaubte, den Mann verstanden zu haben, taucht auch noch eine Frau auf, die sich als Gardistin bewarb und ihm die halbe Strafe abnehmen wollte. So weit kommt&#8217;s noch! Wer Fehler macht, tr\u00e4gt die Konsequenzen. Ein aufrichtiger Mann muss sich daf\u00fcr nicht sch\u00e4men. Er tr\u00e4gt sie mit Stolz und W\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ihr Nachname ist ein echter Zungenbrecher. Wenigstens den Vornamen kann ich mir inzwischen merken. Jendayi. Sie scheint eine schwere Krankheit zu plagen. Ich warte noch auf Flusswiesers Bericht. Sollte sie einen dieser Anf\u00e4lle haben, von denen sie sprach, und das zu schwer ausfallen, wird sie von der Garde in die Kavallerie versetzt. Ich wei\u00df, dass Giselher mich f\u00fcr die Entscheidung es \u00fcberhaupt mit der Garde zu versuchen wahrscheinlich lynchen w\u00fcrde, wenn er k\u00f6nnte. Es ist einzig ihr Wille, der mich dazu trieb so zu entscheiden. Denn der Wille befl\u00fcgelt die Menschen manchmal \u00fcber die Leistungsf\u00e4higkeit ihres eigenen K\u00f6rpers hinaus. Ich will sehen, ob das auch bei dieser Frau so ist. Aber das kann leider nur die Praxis zeigen.<\/p>\n<p>Moury und Cutting sind nach wie vor zur See. Ich hasse warten. Aber von einem Schiff aus verschickt es sich schwer Berichte. Ich glaube nicht, dass sie Brieftauben dabei haben. Dennoch ertappe ich mich dabei mir Sorgen um ihr Wohlergehen zu machen. Dabei sind beide erfahrende Seem\u00e4nner. Nun &#8211; Frauen&#8230; Der Auftrag an sich war leicht genug. Keine sonderlichen Schwierigkeiten. Aber es sind oft diese unerwarteten Dinge, die sich als fatal herausstellen k\u00f6nnen. Ich sollte Salas darauf ansetzen und h\u00f6ren, ob man in der Gegend von einem gekenterten Schiff spricht.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend all dem kehrt der Fr\u00fchling deutlich in den Haushalt ein. Ein Fremder stellt also einer meiner Wachen nach. Giselher und Bryanne warten nur darauf, dass nun auch die letzten Tage ihrer Frist ablaufen und sie einander endlich ehelichen d\u00fcrfen. Ich wiederum zerbreche mir seit Wochen den Kopf \u00fcber eine angemessene Ansprache. Und Freiherr Elteror hat endlich mit der Werbung um Ellena begonnen, auf die der ganze Haushalt schon lange zu lauern schien. Wie es Salas damit geht, wei\u00df ich nicht. Der Junge hat sich Hals \u00fcber Kopf in die Arbeit gest\u00fcrzt. Man sieht ihn zwar oft mit Fianah &#8211; aber&#8230; was genau das zu hei\u00dfen hat, wissen die Valar. Ich nicht. Sie scheint noch an diesen Tarikh gebunden. Der wiederum liegt irgendwo zwischen Leben und Tod im Fieber wandelnd in Bree.<\/p>\n<p>Langsam \u00e4ndert sich die Gangart hier. Mehr so, wie sie es in der Heimat war. Sogar Izhkarioth scheint seinen Platz gefunden zu haben. Er trainiert unerbittlich an sich selbst. Auch ihn befl\u00fcgelt wohl der Wille. Ich wei\u00df immernoch nicht, wen er damit wirklich beeindrucken will, auch wenn meine Vermutung nach wie vor die selbe ist.<\/p>\n<p>Angor verschwand. Kehrt er zur\u00fcck, erwartet ihn hier nur der Tod. Man gew\u00e4hrte ihm bereits einmal Gnade. Was immer ihn bewegte zu gehen, er hielt es offensichtlich f\u00fcr \u00fcberfl\u00fcssig seinen Eid zu halten und seine Probleme mit seinem Eidherrn zu teilen. Weder Giselher noch mich bat er um Rat bevor er ging. Er verschwand einfach. Und damit gibt es keinen anderen Weg als den, welchen er nun gew\u00e4hlt hat. Ich kann mir gut vorstellen was in Giselher gerade vorgeht&#8230; Er hat mein Mitleid f\u00fcr das, was geschah. Auch wenn ich es besser nicht zeige. Zu weich zum eigenen Hauptmann zu sein hei\u00dft, ihn vor seinen M\u00e4nnern schwach wirken zu lassen. Ein B\u00e4rendienst an meinem besten Mann.<\/p>\n<p>Den Vertrag mit Bryanne werde ich wohl halten k\u00f6nnen. Die n\u00f6tigen Papiere sind nach Gondor unterwegs und ich erwarte bald Antwort. Das Land, das ich ins Auge gefasst habe f\u00fcr die beiden ist fruchtbar, wegen der direkten N\u00e4he zur Stadt im Nebel. Gr\u00fcne Wiesen, fruchtbare Felder&#8230; Ich glaube auch gelesen zu haben, dass es dort ein Gest\u00fct gibt. W\u00e4re ein Jammer m\u00fcsste man es wegen des neuen Herrn und seines Herrn aufl\u00f6sen. Ich werde mit Giselher dar\u00fcber reden. Nach der Hochzeit.<\/p>\n<p>Dass eine Frau so rund werden kann, habe ich schlicht nicht gedacht. Ich empfinde versp\u00e4tetes Mitgef\u00fchl f\u00fcr meine Mutter, die das immerhin drei Mal durchmachen musste. Von Fehlgeburten ganz zu schweigen, aber von denen hat sie nie erz\u00e4hlt. Und obwohl ich mich fast schuldig f\u00fcr Sybells Zustand f\u00fchle, kann ich gar nicht anders als zu l\u00e4cheln, wenn ich sie so sehe. Sie sagt, es wird jetzt nicht mehr lange dauern&#8230; Die Spannung k\u00f6nnte einen glatt zerrei\u00dfen. Ich muss mehr zu tun finden. Ablenkung. Irgendetwas. Und herausfinden, wie ich Sybell jetzt helfen kann. Ich hoffe, Flusswieser und Fianah sind ausreichend gut vorbereitet. Geschieht meiner Frau etwas, rollen K\u00f6pfe. Ohne sie w\u00fcrde ich nichts hier ertragen k\u00f6nnen&#8230; Ohne sie w\u00fcrde ich nichts ertragen wollen&#8230; Die Valar seien ihr gn\u00e4dig. Ich habe geh\u00f6rt, dass ein Medicus manchmal zwischen dem Leben des Kindes und dem der Mutter entscheiden muss. Also habe ich nochmal mit Flusswieser zu sprechen: Sollte diese Entscheidung getroffen werden m\u00fcssen, hat meine Frau zu leben. Keine Zukunft ist wertvoll genug um sie zu opfern, auch nicht die meines Sohnes!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl ich gestern kaum Schlaf fand, sieht man von dem wenigen unter freiem Himmel ab, habe ich mich selten so ausgeruht gef\u00fchlt. Ich h\u00e4tte sowas l\u00e4ngst tun m\u00fcssen. 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