{"id":1881,"date":"2010-03-31T22:20:42","date_gmt":"2010-03-31T20:20:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.minasfaer.de\/forum\/blog.php\/?p=1881"},"modified":"2010-03-31T22:20:42","modified_gmt":"2010-03-31T20:20:42","slug":"bring-in-the-new","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=1881","title":{"rendered":"Bring in the New"},"content":{"rendered":"<p>Wahrscheinlich sollte ich meinem Knie danken. So habe ich endlich die Gelegenheit alles, was die letzten Tage geschah, niederzuschreiben. Gar nicht so leicht, denn das war viel.<!--more--><\/p>\n<p>Am Besten fange ich wohl bei den Wirrungen um den Stadtrat an. Ich kann es immernoch nicht glauben, dass es tats\u00e4chlich mich braucht um diesen Breel\u00e4ndern zu zeigen, wie ihre eigene Herrschaftsform funktioniert. In den letzten Tagen habe ich als Seelsorger, Zahlmeister, Zeugmeister, Rechtsbeistand, Truppenaufseher und was wei\u00df ich nicht noch alles gearbeitet.<\/p>\n<p>Einer der B\u00fcrger trat an mich heran. Werjem sein Name. Ich schrieb bereits von ihm. Er befragte mich \u00fcber die Aufgaben, die Besetzung, die Ma\u00dfnahmen des Stadtrates. Auf seine Bitte hin stockte ich die Zweitversorgung der Wache zur Vollst\u00e4ndigkeit auf. Dar\u00fcber hinaus wird an die Familie eines zu Tode gekommenen Rekruten eine Rente ausbezahlt. Eigentlich h\u00e4tte es damit auch alles sein k\u00f6nnen&#8230; Aber nein, einer meiner Amtskollegen hat sich derart im Ton vergriffen und schlicht blatant die Unwahrheit erz\u00e4hlt. Nicht in geringen Ma\u00dfe. Nat\u00fcrlich stellte ich ihn zur Rede. Und der Mann hatte glatt die Stirn zu versuchen mich ebenso \u00fcber den Tisch zu ziehen, wie Werjem! Es blieb also keine Wahl als ihm das Misstrauen auszusprechen.<\/p>\n<p>Das wiederum resultierte in einer Ratssitzung. Nach viel zu langsamen Hin und Her, in dem man keine Ahnung hatte, wer wann zu reden h\u00e4tte, wurde der Mann seines Postens enthoben. Dar\u00fcber hinaus werden jetzt wohl Unterschriften f\u00fcr Neuwahlen gesammelt. Elende Demokratie&#8230; Aber eine Aufgabe ist eine Aufgabe. Ich habe es schon vorher gesagt, ich sage es wieder: Solange man sie mir zuteilt, werde ich sie nach Kr\u00e4ften erf\u00fcllen. Allerdings halte ich diese Neuwahlen f\u00fcr eine sehr schlechte Idee. Zu viele Narren in Bree. Und ich glaube auch zu viele Straft\u00e4ter. Woraus genau soll man also w\u00e4hlen? Aber das ist nicht mein Problem. F\u00fcr mich gilt es im Moment nur weiterzumachen und die Zeit abzuwarten. Mal sehen, was dann geschieht.<\/p>\n<p>So viel also zum hoch offiziellen Teil.<\/p>\n<p>Jedenfalls fast. Noch etwas \u00e4hnliches betrifft eine Sache, auf die mich Heridan in Fianahs Auftrag ansprach. Man bat, Tarikh umzubetten. Als ob es eine noch gr\u00f6\u00dfere Entweichung g\u00e4be! Ich habe nat\u00fcrlich abgelehnt. Aber stimmte zu, Salas&#8217; Grundst\u00fcck f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zu \u00f6ffnen. Nat\u00fcrlich nicht dessen Haus. Aber so sollte jeder, der das dringende Bed\u00fcrfnis versp\u00fcrt, auch trauern k\u00f6nnen. Vermutlich werde ich auch damit wieder irgendein Schwerverbrechen f\u00fcr Breel\u00e4nder begangen haben, von dessen Existenz ich nur noch nicht wei\u00df.<\/p>\n<p>Fianah jedenfalls ist aus ihrem Stadel Kurzurlaub zur\u00fcckgekehrt. Sie scheint sich soweit gefangen zu haben. Das ist gut. Als sie gestern, nach dieser verdammt wichtigen Nachricht, zu der ich sp\u00e4ter noch komme, von ihrer Belohnung erfuhr, strahlte sie sogar richtig. Ich glaube, f\u00fcr ein paar Augenblicke war ich nicht gleich Mordors Herrscher f\u00fcr sie. Aber sie hat mich auf noch etwas aufmerksam gemacht.<\/p>\n<p>Sobald es mein Knie wieder zul\u00e4sst, trommle ich die Wachen zusammen. Armenspeisung in Bree. W\u00e4re doch gelacht, wenn man nicht ein wenig Eintopf in die Leute im Armenviertel bring. Die bisherigen Ma\u00dfnahmen der Stadt scheinen wenig bewirkt zu haben. Also wollen wir doch mal sehen, ob sich das nicht \u00e4ndern l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Zu den seltsamen Entwicklungen geh\u00f6rt wohl auch Heridan. Er will sich eine Frau nehmen. Er. Und eine Frau. Zwei Gr\u00f6\u00dfen, die sich nicht zu vereinbaren lassen schienen. Herrlich. Aber nun, wer bin ich der Sache im Weg zu stehen. Ich hoffe nur, diesmal wird niemand vor der Zeit schwanger. Wobei ich dem Mann meinen Respekt zollen muss. Mein Medicus in Gondor h\u00e4tte mir schon aus Protest Frauenvergn\u00fcgen verweigert. Heridan wiederum sagt, ich sollte schlicht tun, was nicht weh tut. H\u00e4tte ihm nicht zugetraut, dass er das sagen kann, ohne rot zu werden. Ich denke, Sybell ist in guten H\u00e4nden bei ihm. Sybell und jedes Kind, das sie mir schenken mag.<\/p>\n<p>Nicht minder seltsam ist die Anfrage von Tarona, die sie mir gegen\u00fcber k\u00fcrzlich stellte. Einen Ball will sie halten. So weit nichts ungew\u00f6hnliches. Aber dass sie um Wachschutz bittet, das schon. Sicherheitshalber habe ich die Zubereitungen der Speisen in Tereloc Tuks H\u00e4nde gelegt. So m\u00fcssen sich meine Leute schonmal nicht den Kopf zerbrechen, ob irgendetwas vergiftet sein k\u00f6nnte. Ich selbst werde zugegen sein. Das Kommando \u00fcber den Wachtrupp wird bei mir bleiben. Sicher ist eben sicher. Ich frage mich dennoch, wovor sie so gro\u00dfe Angst haben mag.<\/p>\n<p>Und da ich gerade von hoher Politik schreibe&#8230; F\u00fcrstin Linbeth Valdoran, die mir vor kurzem noch schrieb, sie wolle ihre Schw\u00e4gerin, Gr\u00e4fin Edisa Valdoran, mit einem meiner M\u00e4nner verheiratet sehen, sah es nun in sich uns allen einen \u00dcberraschungsbesuch abzustatten. Mordor wei\u00df, was sie sich davon erhofft. Es ist aber auch verdammtes Ungl\u00fcck, dass Sybell jetzt so unp\u00e4sslich ist. F\u00fcr die Valdoran w\u00fcrde ich ihre Hilfe brauchen. Aber im Moment muss ich mich wohl damit abfinden, dass ich sie alleine zu bespa\u00dfen haben. In welcher Form auch immer. Ihrer Schw\u00e4gerin gab sie diesen zweifelhaften Sandwind als Wache. Sie selbst hat offensichtlich einen der M\u00e4nner ihrer Hausgarde dabei. Und ich wei\u00df immernoch nicht, wen ich der Gr\u00e4fin geben soll, verdammt!<\/p>\n<p>Nach der elenden Ratssitzung tat das Training mit Marwa Mackenschild gut. Izhkarioth hatte gebeten sie in Augenschein zu nehmen. Hat einen verdammten Dicksch\u00e4del, das Weib! Aber es tat gut sich abzureagieren. Unsch\u00f6n nur, dass die Kniescheibe bei ihrem Sto\u00df gegen mein Bein raussprang. Mordor nochmal, das tat weh! W\u00e4re Bryanne nicht gewesen, w\u00e4re das ganze wohl wesentlich schlimmer ausgegangen. Und was sie angeht&#8230; Nat\u00fcrlich hat sie nicht alles f\u00fcr sich behalten k\u00f6nnen. Frauen! Bei ihnen ist wohl kaum etwas sicher. \u00dcbelzunehmen ist es ihr wohl dennoch nicht. Jedoch hatte Mutter anscheinend Recht: Nach der Niederlage gegen Cardaan neulich muss ich langsam wirklich davon ausgehen, dass ich hier zu tr\u00e4ge werde. Das kann so nicht bleiben!<\/p>\n<p>Der Medicus sah sich die Verletzung an. War wohl auch Gelegenheit alte Wunden zu betrachten. Der Schnitt von Cardaans Schwert neulich verheilt vorbildlich. Und von dem Zusammensto\u00df mit Lluvia blieb lediglich an der Schulter eine Narbe. Bedenkt man, wieviele Schnitte er f\u00fchrte ist das ein betr\u00e4chtliches Ergebnis. Es h\u00e4tte viel schlimmer ausgehen k\u00f6nnen. Und das Knie&#8230; Flusswieser sagt, wenn ich es ausreichend schone, sollte es bald schon wieder in Ordnung sein. Warim gab mir einen Stock daf\u00fcr. Ein vortreffliches St\u00fcck Arbeit. Damit kann man sich auf vielerlei Arten verteidigen&#8230; Schwarzes Holz. Metallverzierhungen. Und dann noch diese kleine Besonderheit, die ihn mir doch sehr ans Herz wachsen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Gestern Abend dann gab es noch mit Theowalt, Giselher und meiner Frau zu feiern. Auch wenn sich mein Ritter inzwischen wohl mit seiner Frau auf die Reise gemacht hat. Ich glaube dennoch, dass er sich \u00fcber die Nachricht sehr gefreut hat. Nat\u00fcrlich nicht so sehr, wie ich! Zwillinge&#8230; Wer h\u00e4tte damit gerechnet. Sybell und ich werden feiern, sobald sie dazu wieder in der Lage ist. Ich werde ein paar Tage frei halten, in der es nur sie und mich geben wird. Und vielleicht Theowalt. Immerhin will ich nicht, dass sie gleich nach der Geburt verhungert.<\/p>\n<p>Warten. Warten f\u00e4llt immer schwerer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wahrscheinlich sollte ich meinem Knie danken. So habe ich endlich die Gelegenheit alles, was die letzten Tage geschah, niederzuschreiben. 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