{"id":1942,"date":"2010-04-26T21:34:09","date_gmt":"2010-04-26T19:34:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.minasfaer.de\/forum\/blog.php\/?p=1942"},"modified":"2010-04-26T21:34:09","modified_gmt":"2010-04-26T19:34:09","slug":"under-a-midnight-sun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=1942","title":{"rendered":"Under a Midnight Sun"},"content":{"rendered":"<p>Es hatte nicht lange gedauert, bis C\u00farons\u00fbl zu den alten, wohl bekannten Kl\u00e4ngen von Sandwinds gesummter Melodie eingeschlafen war. Der Tag war lange gewesen. Besser &#8211; die Tage. Er hatte sich keine Ruhe geg\u00f6nnt. Keine Ruhe darin, Edisa Valdoran zu bewachen. Keine Ruhe darin, seine Herrin aufzusuchen, wenn sie nach ihm verlangte. Keine Ruhe darin, Sethur Izhkarioth zu bewachen. Keine Ruhe darin, nach Teresa zu sehen, auch, wenn sie es nicht immer wusste oder wollte. Und auch keine Ruhe mit Sandwind selbst.<!--more--><\/p>\n<p>Tr\u00e4ume fand er nicht. Stattdessen wurde er oft wach, die Gedanken der letzten Tage im Nacken, die er so erfolgreich verdr\u00e4ngt hatte. Die ganze Zeit. Aber nun, da er versuchte Ruhe zu finden, holten sie ihn ein und g\u00f6nnten ihm nichts davon.<\/p>\n<p>Wassernehmer. Warum sich der Mann ihm so verbunden f\u00fchlte, konnte er nicht sagen. Aber er war immerhin in der Lage, seinen Namen korrekt auszusprechen und vers\u00e4umte keine Gelegenheit, anderen klar zu machen, dass er, C\u00farons\u00fbl, nun nicht mehr Sandwind war. Zumindest das erforderte wohl einen gewissen Grundrespekt. Auch wenn der Mann ritt.<\/p>\n<p>Wassergeber. Auch er war neugierig. Stellte die richtigen Fragen. Es war davon auszugehen, dass er wusste, wie es sich mit Sethur Izhkarioth und ihm verhalten hatte. Ihn selbst beunruhigte der Gedanke nicht. Nur die Tatsache, dass er wusste, es w\u00fcrde sich mit Sethur Izhkarioth anders verhalten.<\/p>\n<p>Der Alte. Am Anfang schienen sie einander nicht zu verstehen. Aber dann waren sie gleich, denn beide hatten ihren Namen erhalten. Durch Leistung. F\u00fcr ihn bedeutete das ein Band. Also gab er das erste Wasser, wissend, dass der Alte wenig davon verstehen w\u00fcrde. Aber darauf vertrauend, dass er es ohne Hilfe erkennen lernen k\u00f6nnte. Einen wie ihn hier zu haben war gut.<\/p>\n<p>Sandwind. Sie hatten Wasser geteilt. So viel, dass es nun nicht mehr n\u00f6tig war es zu z\u00e4hlen. Sonne, so hatte sie ihn genannt. Und er hatte es mit mehr Wasser vergolten und ihr den Tag des Gottes geschenkt. Nun lag er hier, wissend, dass sie \u00fcber ihn wachte, auch, wenn er sie nicht neben sich sehen konnte. Auch ihren Blick hatte er gesehen, wo es die anderen beiden nicht gekonnt hatten. Aber eine L\u00f6sung kannte er noch nicht. Vor allem, weil er selbst nichts tun konnte. Das lag bei den anderen. Und auch sagen konnte er das nicht.<\/p>\n<p>Nachtwind. Er hatte ihr diesen Namen gegeben. Sie hatte ihn erst nicht gewollt. Es war schwer zu erkennen, ob sie es jetzt tat. Und auch das Silberst\u00fcck als Pfand f\u00fcr den Wunsch wollte sie nicht annehmen. Ihr zu helfen war schwer. Das zweite Wasser konnte helfen, so hoffte er. Aber auch sie hatte Schmerz in den Augen, so wie Sandwind. Mehr als allein der, den Sethur Izhkarioth brachte. Er h\u00f6rte zu, was sie zu sagen hatte, verstand. Jedoch w\u00e4re ihre Geschichte noch weit l\u00e4nger, das wusste er.<\/p>\n<p>Der Mond. \u00dcber allem der Mond. Egal was er tat, er konnte nicht anders ohne daran zu denken. Dabei hatte er kaum die Zeit auch nur kurz aufzusehen. Gleiches galt jedoch nicht f\u00fcr seine Gedanken.<\/p>\n<p>Sethur Izhkarioth. So viel zu lernen. Das hatten sie beide. Immernoch fiel es ihm schwer zu gehen. Und immernoch wurde er das Gef\u00fchl nicht los, dass er nicht in seiner N\u00e4he sein sollte.<\/p>\n<p>Aber die N\u00e4chte hier im Land des verschwendeten Wassers waren kalt f\u00fcr einen Mann, der nur hei\u00dfen W\u00fcstensand kannte. W\u00e4hrend er so da lag, w\u00fcnschte er sich jeden einzelnen von ihnen zur\u00fcck. Betete darum Ruhe finden zu k\u00f6nnen. Ein paar Augenblicke stehenzubleiben.<\/p>\n<p>Sobald die Sonne aufging, w\u00fcrde er wieder laufen. Und bei aller Ruhe des Mondes in Bewegung bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es hatte nicht lange gedauert, bis C\u00farons\u00fbl zu den alten, wohl bekannten Kl\u00e4ngen von Sandwinds gesummter Melodie eingeschlafen war. Der Tag war lange gewesen. Besser &#8211; die Tage. Er hatte sich keine Ruhe geg\u00f6nnt. Keine Ruhe darin, Edisa Valdoran zu bewachen. Keine Ruhe darin, seine Herrin aufzusuchen, wenn sie nach ihm verlangte. 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