{"id":2038,"date":"2010-06-23T12:45:48","date_gmt":"2010-06-23T10:45:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.minasfaer.de\/forum\/blog.php\/?p=2038"},"modified":"2010-06-23T12:45:48","modified_gmt":"2010-06-23T10:45:48","slug":"the-winthallans-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=2038","title":{"rendered":"The Winthallans 1.3 &#8211; The Slips of Time"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Though leaves are many, the root is one;<br \/>\nThrough all the lying days of my youth<br \/>\nI swayed my leaves and flowers in the sun;<br \/>\nNow I may wither into the truth.<\/em><\/p>\n<p>&#8211; The Coming of Wisdom with Time, W. B. Yeats<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Das Tagebuch des ersten F\u00fcrsten ist nichts anderes als ein Loblied auf die Menschen, trotz der Frustration, die man auf manchen Seiten findet. Am Ende liest es sich wie ein Gebet. Die Hoffnung, dass in jedem Mensch mehr steckt als es urspr\u00fcnglich den Anschein macht. Und Salas&#8217; ewiger Versuch dieses Etwas ans Tageslicht zu bringen und es dann nicht welken zu lassen. Aber mehr als er ahnte war es sein Geist, der diesen Qualit\u00e4ten Leben verlieh. Als er seinen letzten Atemzug nahm, tat das, so glaube ich, auch das Gute, was in den Menschen ist, an die er so sehr glauben wollte. Einzig eine Ausnahme kenne ich. Aber von ihm will ich hier nicht schreiben. Nie wieder auf dem gleichen Papier, das bereits anderen geweiht ist. Sein Name wird so nicht mehr entehrt werden. Er hat seine eigene Geschichte.<\/p>\n<p>Zeit ist das Tier, das Monster welches gegen alle hier steht. Als es noch um den Eid ging, tat ich, was zu tun war. Weil es schlicht keine Wahl gab. Man sagte mir, Freundschaft w\u00e4re gew\u00fcnscht. Es w\u00e4re alles, was n\u00f6tig w\u00e4re. Man f\u00e4nde darin zwar ein geringeres Gl\u00fcck, aber auch noch Gl\u00fcck. Was f\u00fcr ein Narr ich war an die Gen\u00fcgsamkeit von Menschen zu glauben. So erfahre ich nun also, dass schon kurz darauf nur noch der Wunsch bestand, es k\u00f6nne doch wieder mehr sein. Ein Warten also. Ein Lauern. Vielleicht nicht gewollt, das gestehe ich zu &#8211; aber vorhanden.<\/p>\n<p>Es bleibt also nur eine Lehre zu ziehen: Meine G\u00fcte war unangebracht. W\u00e4re ich mit der n\u00f6tigen H\u00e4rte vorgegangen, h\u00e4tte ich diese Wunde sauber geschlagen, st\u00fcnden wir alle jetzt nicht vor den Tr\u00fcmmern. Er h\u00e4tte sich l\u00e4ngst erholt. Sie w\u00e4re fort und vergessen. Wahrscheinlich auch besser damit bedient. Und Faeryllian? Seine Bitte ehrt ihn weit mehr, als die beiden ihm zugestehen wollen. Zwar m\u00f6gen seine Gedankeng\u00e4nge f\u00fcr sie fremd sein, denn ein Sturkopf ist er ganz sicher, aber&#8230; Ich kenne wenige M\u00e4nner die mich um das gebeten h\u00e4tten, was er gestern tat. Ohne pers\u00f6nlichen Gewinn daraus zu ziehen, sondern nichts als Schmerz und Dem\u00fctigung. Also werde ich ihm erkl\u00e4ren m\u00fcssen, dass ich seine Bitte nicht annehmen werde &#8211; und warum. Und hoffen, dass er dennoch wei\u00df, wie sehr ich ihn daf\u00fcr sch\u00e4tze. Egal wie stark die anderen beiden dennoch an seinem Charakter zweifeln m\u00f6gen. Der Gedanke l\u00e4sst mich erneut die Wut in den Adern sp\u00fcren. So auch der Gedanke daran, dass Chancen \u00fcberhaupt nicht als solche erkannt werden. Milde ebenso wenig. Wof\u00fcr also beides gew\u00e4hren.<\/p>\n<p>Gut also. Nehmt eure Troph\u00e4e unter meinem Namen. Nehmt sie, ungeachtet und ungewahr der Kosten. Lasst sie einen Eid leisten, den ich ihr nicht glauben kann. Ich werde nicken und es f\u00fcr gut befinden, wenn man mich fragt. Macht euch beide zu dem, was ihr euch zu w\u00fcnschen scheint. Geringere Tiere. Tut es im Zeichen dieses Hauses, damit kein Verbrechen an seinem Gr\u00fcnder begangen wird. Aber ich werde nicht zusehen. Werde meinen Segen nicht geben. Meine Augen werden nur noch eine Art kennen euch anzusehen und zu erkennen.<\/p>\n<p>Hat man bereits Angst vor mir, wenn ich g\u00fctig bin &#8211; was wird man dann denken, wenn ich es nicht mehr bin. Ihr kennt mich nicht. Und ich w\u00fcnsche nicht l\u00e4nger euch zu kennen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Though leaves are many, the root is one; Through all the lying days of my youth I swayed my leaves and flowers in the sun; Now I may wither into the truth. &#8211; The Coming of Wisdom with Time, W. B. 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