{"id":2286,"date":"2010-11-18T14:05:03","date_gmt":"2010-11-18T14:05:03","guid":{"rendered":"http:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=2286"},"modified":"2010-11-18T14:05:03","modified_gmt":"2010-11-18T14:05:03","slug":"a-story-untold","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=2286","title":{"rendered":"A Story untold"},"content":{"rendered":"<p><em>Irgendwann&#8230;<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Cinlir Winthallan war alt geworden. Inzwischen merkte man seinen Bewegungen deutlich die sieben Jahre Unterschied, die er Atherton in Sachen Alter voraus war, deutlich an. Genau damit hatte der Graf gerechnet. Es war Zeit. L\u00e4ngst an der Zeit.<\/p>\n<p>&#8220;Du untersch\u00e4tzt ihn. Er mag \u00e4lter geworden sein, aber er ist immer noch Herzog! Er hat nie etwas anderes getan als ein Schwert zu f\u00fchren, selbst damals in Bree!&#8221; Mit jedem Mal bei dem die Klingen der beiden M\u00e4nner mal kreischend, mal zischend aufeinander trafen hallten die Worte in Athertons Kopf wieder. Sie hatte ihn gewarnt. Nat\u00fcrlich hatte sie ihn gewarnt. Wichtiger war jedoch, dass sie ihn nicht an ihrer beider Herr verraten hatte. Denn was er hier tat w\u00fcrde, selbst wenn er eine Niederlage \u00fcberlebte, unweigerlich als Hochverrat ausgelegt werden und ihn seinen Kopf kosten. Aufgehalten hatte ihn dieser Gedanke jedoch nicht.<\/p>\n<p>Ein anderer Gedanke hatte ihn befl\u00fcgelt. Die Erinnerung an seinen Bruder. Zu pr\u00e4sent war ihm die Nacht, in der er seinen leblosen K\u00f6rper aus dem Haupthaus in Bree genommen hatte und mit ihm weit fort geritten war. Eine Zeit lang hatte er geglaubt alles was dazu gef\u00fchrt hatte verdr\u00e4ngen zu k\u00f6nnen. Er hatte geglaubt, das Werk seines Bruders k\u00f6nne ihm ausreichend egal sein um einen Eid einzuhalten, an den er nie geglaubt hatte &#8211; weil jedes Wort darin seinen Bruder erneut t\u00f6tete. Er h\u00e4tte andere Worte gehabt. Weisere. Mit Sicherheit g\u00fctigere. Wenn etwas feststand, dann doch wohl, dass Alejandro Salas diesen Tod am wenigsten verdient hatte.<\/p>\n<p>Also musste ein anderer sterben. Und mit den Jahren hatte sich in Atherton eine Gleichg\u00fcltigkeit daf\u00fcr aufgebaut ob dieser andere nun er selbst war, oder der Mann, der sich inzwischen F\u00fcrst des Hauses Minas Faer nannte. Ein Titel, der ihm nur wegen der Verr\u00fccktheiten eines weiteren Mannes \u00fcberhaupt zugesprochen wurde. Dieser Mann, so wohl die einhellige Meinung in der Heimat, war inzwischen zum Gl\u00fcck lange tot.<\/p>\n<p>Am Ende hatte er nur noch eine Option gesehen. Niemand h\u00e4tte ihn davon abbringen k\u00f6nnen, auch nicht der weise Rat Ellenas, auf die er sonst sicherlich geh\u00f6rt h\u00e4tte. Leider hatte er auch gerade ihr am wenigsten von seinem Vorhaben erz\u00e4hlen k\u00f6nnen. Sie war loyal bis in die Knochen. Verdenken konnte er es ihr auch nicht. Er war ihr nie ein guter Mann gewesen, wenn auch ein liebender.<\/p>\n<p>Man hatte den Platz bis zur Perfektion vorbereitet, sobald die Forderung einmal ausgesprochen war. Winthallan war in einer Sache berechenbar: In seinem Stolz. Atherton hatte sich nicht verrechnet als er davon ausging, dass, egal wie unrecht sein Anspruch dem Gesetz nach sein mochte, Cinlir eine solche Forderung nicht im Raum stehen lassen w\u00fcrde. Vielmehr w\u00fcrde er seinen Namen gegen einen Empork\u00f6mmling wie ihn verteidigen. Und genau deswegen gingen sie hier seit einer Ewigkeit mit Klingen aufeinander los.<\/p>\n<p>Zumindest dazu gelernt hatte er, was Waffen anging, inzwischen viel. Ein leichtes Spiel hatte der F\u00fcrst sicherlich nicht. Es war zudem nur eine Frage der Zeit bis besagtes Alter eine L\u00fccke \u00f6ffnen w\u00fcrde, die man dann nur auszunutzen wissen musste.<\/p>\n<p>Es w\u00fcrde enden. Heute. Und egal welches Ende es nahm, alle w\u00fcrden es sehen. Alle w\u00fcrden es wissen. Und keine w\u00fcrde sich dem Ergebnis entziehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Verbissen konzentrierte sich der Graf auf den Kampf. Bei einem der letzten Hiebe hatte er sich auf die Zunge gebissen. Er schmeckte Blut. Zum ersten Mal verstand er, warum dieser Geschmack einen Mann dazu antreiben konnte \u00fcber sich hinaus zu wachsen. Heute w\u00fcrde er das.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irgendwann&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-2286","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-atherton-salas"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2286","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2286"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2286\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2287,"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2286\/revisions\/2287"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}