{"id":2681,"date":"2011-07-29T17:55:44","date_gmt":"2011-07-29T17:55:44","guid":{"rendered":"http:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=2681"},"modified":"2011-07-29T17:55:44","modified_gmt":"2011-07-29T17:55:44","slug":"the-winthallans-4-8-last-man-standing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=2681","title":{"rendered":"The Winthallans 4.8 &#8211; Last Man standing"},"content":{"rendered":"<p>Es war leichter gewesen als gedacht die \u00e4u\u00dfere Mauer der Stadt zu nehmen. Leichter noch f\u00fcr ihn und seine Bogensch\u00fctzen sie zu erklimmen und die letzten Truppen Cinlir Winthallans stetigem Pfeilhagel auszusetzen. Atherton Salas war zufrieden mit dieser Leistung. Nur der Elb, der Elb und seine letzten M\u00e4nner wollten und wollten nicht brechen, egal was man mit ihnen anstellte.<!--more--><\/p>\n<p>Als ihn die Nachricht erreicht hatte, Merouns Klingen w\u00e4ren entweder an Theron Winthallans Seite oder der seiner Schwester, hatte er die Stadt so gut wie eingenommen geglaubt. Doppelt so sehr als Sethur Izhkarioth endlich vor ihm gekniet hatte und geschworen dem alten Winthallan ein Ende zu setzen. So sehr er an dem Mann auch zweifeln mochte, zumindest das konnte er glauben. Winthallan w\u00fcrde diesen Tag nicht \u00fcberleben. Also hatte er gewonnen. Egal wieviele M\u00e4nner es nun tats\u00e4chlich kosten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Doch dann drehte sich das Kampfesgl\u00fcck. Reiter n\u00e4herten sich der Stadt. Waren schneller hier als erw\u00fcnscht, obwohl Aldorn und seine M\u00e4nner das Tor selbst&#8230; Aldorn. Atherton hatte ihn aus den Augen verloren. Daf\u00fcr war inzwischen ein junger Mann, kaum \u00fcber 16, bei dem Elb angelangt. Ein Mann, der Cinlir Winthallan wie aus dem Gesicht geschnitten \u00e4hnelte&#8230;<\/p>\n<p>BLUT F\u00dcR BLUT! So schallte es \u00fcberall in den Mauern. Doch wenn der junge Winthallan fiel, so wie der alte inzwischen gefallen sein musste, dann w\u00fcrden sie brechen. Ein f\u00fcr alle mal brechen. Er konnte jetzt nicht aufgeben. So weit war er f\u00fcr seinen Bruder gegangen. So weit f\u00fcr Fianah. Von der nun schon seit Wochen jedes Wort fehlte&#8230; Nein. Zu weit gekommen. Atherton behielt den Jungen im Auge, nahm einen Pfeil auf, spannte den Bogen und &#8211;<\/p>\n<p>&#8211; unten sank Gwaethil Eglainion getroffen zusammen. Ihn hatte Atherton nicht t\u00f6ten wollen. Daf\u00fcr hatte der Elb zu ehrenhaft gek\u00e4mpft. Zu gut. Aber der Junge stand noch unversehrt. Noch w\u00e4hrend er nach einem zweiten Pfeil griff h\u00f6rte er schwere Schritte schnell auf sich zukommen. Er lie\u00df Pfeil und Bogen fallen, griff nach seinem Schwert und konnte es ein Augenblinzeln sp\u00e4ter auch schon nicht mehr halten, brach blutend zusammen und sah ungl\u00e4ubig zu dem kahlen Giselher Aldorn auf. Die Worte des \u00e4lteren Mannes vernahm er kaum noch. Blut&#8230; Blut kam wohl darin vor. &#8220;Er w\u00e4re&#8230; stolz&#8230;&#8221; Stolz auf so vieles gewesen. Sethur. Giselher. Ihn selbst. Aber Alejandro war tot. Schon so viele Jahre.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Euer Gnaden! Ser Aldorn l\u00e4sst euch dies bringen!&#8221;, berichtete einer der Soldaten, kniete vor Theron nieder und hielt ihm einen Siegelring und das Schwert Ost Agars hin. Eine Klinge die schon seit Generationen in seiner Familie war, die sein eigener Vater jedoch bald zwanzig Jahre nicht selbst gef\u00fchrt hatte.<br \/>\nDie Ereignisse \u00fcberschlugen sich. Gerade war noch Gwaethil Eglainion zu Therons F\u00fc\u00dfen zusammengebrochen. Dann kam der Soldat mit den Insignien Aldorns. Und nun als Izhkarioth. Lady Aldorn. Flusswieser. Und sein Vater, dessen Rat er nun so dringend gebraucht h\u00e4tte&#8230;<br \/>\n&#8220;Bringt mir das Schwert meines Herrn Vaters. Gebt es an den hohen Berater des Hauses und schickt es mit ihm zur letzten Ruhe.&#8221; Hatten sie am Ende nicht alle dieser Klinge wegen gek\u00e4mpft? Weil es immer zwei H\u00e4user geblieben waren, nicht eines? Es war Zeit wieder alle unter einer Klinge zu vereinen. Und das musste die \u00e4ltere Klinge sein, das hatte er schon fr\u00fch von seinem Vater gelernt.<br \/>\n&#8220;Lady Aldorn und Ser Aldorn sind im Turm festzusetzen. Seht zu, dass sie gut bewacht sind &#8211; und dass es ihnen an nichts fehlt. Bis ich mein Urteil gef\u00e4llt habe.&#8221;<br \/>\nIrgendjemand f\u00fchrte sein Schlachtross weg. Er hatte gar nicht bemerkt dass und wann er abgestiegen war. Seine Schritte f\u00fchrten ihn vor den blassen Mann auf dem Boden, der gut sein Vater h\u00e4tte sein k\u00f6nnen. Bei ihm blieb er stehen und sah hinab zu ihm. &#8220;Dieses traurige Wrack schafft mir vor die Stadttore. Weit in den Nebel. Dort, wo ihn niemand finden wird &#8211; wo er vergessen wird. M\u00f6gen die W\u00f6lfe etwas mit ihm anzufangen wissen. Und streicht seinen Namen aus den Chroniken.&#8221;<br \/>\nNichts hiervon w\u00fcrde seinem Vater gen\u00fcgen. Seine Mutter zur\u00fcckbringen. Ailis&#8217; Trauer schm\u00e4lern, wenn die Nachricht bis zu ihr kommen w\u00fcrde.<br \/>\nDann bewegten sich seine Beine wieder. &#8220;Flusswieser, mit mir. Ich w\u00fcnsche meinen Vater zu sehen.&#8221; Theron Winthallan hatte erst vor zwei Wochen seinen 16. Geburtstag gefeiert. Aber bereits jetzt hatte er die Stimme seines Vaters.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war leichter gewesen als gedacht die \u00e4u\u00dfere Mauer der Stadt zu nehmen. 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