{"id":619,"date":"2008-06-08T18:02:10","date_gmt":"2008-06-08T16:02:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.minasfaer.de\/forum\/blog.php\/?p=619"},"modified":"2008-06-08T18:02:10","modified_gmt":"2008-06-08T16:02:10","slug":"die-unseren-stunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=619","title":{"rendered":"die unseren stunden"},"content":{"rendered":"<p><em>Die Schrift ist unsteter als sonst. Aber bem\u00fcht akurat gef\u00fchrt, auch wenn das wohl nicht immer ganz von Erfolg gekr\u00f6nt war.<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Vor zwei Tagen tauchte Immertreu nicht zu einem angesetzten Gespr\u00e4ch auf. Nachdem man nach ihr suchen lie\u00df, erh\u00e4rtete sich schnell der Verdacht ihr sei etwas zugesto\u00dfen. Es war bemerkenswert wie viele so schnell bereit waren ihre helfende Hand zu reichen. So zogen wir los. Und wurden f\u00fcndig. Die Mauern Minas Faers standen stark. Kein Stein fehlt. Keiner wird aus der Mauer gebrochen. Jeder Fels hat ihnen zu neiden.<\/p>\n<p>Die S\u00f6ldner, welche wohl das Haus bewachen sollten, hatten eine undankbare Aufgabe. Zu wenige &#8211; und das bei einem Haus, welches im Fall der Flucht keine Deckung bot. Was h\u00e4tten sie also tun sollen? Ich lie\u00df sie ziehen. Bleibt zu hoffen, sie haben einen guten Medicus. Ich w\u00fcnsche es ihnen.<\/p>\n<p>Wir waren kaum zur\u00fcckgekehrt, da suchte uns auch schon diese seltsame Frau mit ihrem Haus und Hof Skorpion auf. Es war ein Fehler sie hereinzubitten. Ich h\u00e4tte sie f\u00fcrchten sollen, gerade weil sie Geschenke brachte. Sie wu\u00dfte, da\u00df ich nicht trinke. Also brachte sie Wasser. Zu offensichtlich. Ich war verblendet davon, Immertreu zur\u00fcckzuhaben. Elender Narr. Ich zahle in Schwei\u00df und Todesangst. Erst heute kann ich \u00fcberhaupt wieder zur Feder greifen und lesbare Worte schreiben. So manches Mal dachte ich, es w\u00e4re aus mit mir. Ich habe nichts gesagt, aber&#8230; Ich glaube die Anderen dachten \u00e4hnlich.<\/p>\n<p>Die Konsequenz der Befreiungsaktion scheint zu sein, da\u00df Immertreu davon \u00fcberzeugt ist, ihr Leben geh\u00f6re nun mir. Es sind alte Sitten, alte Traditionen, die derlei Handeln vorschrieben. Ich wei\u00df noch nicht, wie ich ihr klar mache, da\u00df ich ihr Leben nicht fordere. Und das so, da\u00df sie auch danach noch ihre Ehre, vor allem aber ihre W\u00fcrde hat. Mir scheint, sie hat so wenig davon. Bleibt nur sie ihr zur\u00fcckzugeben, so gut es geht.<\/p>\n<p>Indes gibt sich Reowin alle M\u00fche sich des Postens als w\u00fcrdig zu erweisen. Es ist schwierig, bedenkt man die Konstellation aller. Aber noch bei\u00dft er sich durch. Und genau das mu\u00df er auch. Ich hoffe, der Mut verl\u00e4\u00dft ihn nicht.<\/p>\n<p>Erstaunlich und \u00fcberraschend jedoch ist das pl\u00f6tzliche Auftauchen meines Halbbruders. Man griff ihm vor dem Haus der Gemeinschaft auf. Wie ich ihn kenne, wollte er wohl einbrechen. Elender armer Bastard. Ellena nahm ihn unter ihren Schutz. Wie ich h\u00f6re ist er seither bei ihr. Auch wenn ich glaube ihn heute Morgen im Haus gesehen zu haben. Aber&#8230; Das Fieber brannte sehr zu dieser Zeit. Ich mag mich irren. Er w\u00e4re nicht gekommen&#8230;<\/p>\n<p>Aber wichtiger, viel wichtiger sind die Worte, welche heute fielen. Welche immerfort fallen werden. T\u00e4glich wiederholt. Nur f\u00fcr die Rose. Nur f\u00fcr sie. Ardeyn war Zeuge, war Schutzherr, gab seinen Segen an Stelle meines toten Vaters. So sehr ich es w\u00fcnsche, ich kann die Worte nicht wiederholen, denn sie k\u00f6nnte sie hier nicht lesen. Schande auf Papier, weil es ungesehen bliebe. Ich blicke auf, w\u00e4hrend ich schreibe, und sehe sie. Alles, was ich will.<\/p>\n<p>Ich kenne das Gl\u00fcck jetzt. Und werde es nie wieder loslassen. Was der Drache in seinen Klauen h\u00e4lt, gibt er nie wieder her. Aber mit diesem Herz wird er behutsam sein.<\/p>\n<p>Bleibt mir nur zu beten ihr wirklich das Gl\u00fcck bringen zu k\u00f6nnen, welches sie verdient.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schrift ist unsteter als sonst. 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