{"id":774,"date":"2008-07-07T23:29:20","date_gmt":"2008-07-07T21:29:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.minasfaer.de\/forum\/blog.php\/?p=774"},"modified":"2008-07-07T23:29:20","modified_gmt":"2008-07-07T21:29:20","slug":"a-place-called-home","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=774","title":{"rendered":"A Place called Home"},"content":{"rendered":"<p>Das f\u00fcnfte Treffen also. Es war ein seltsames Gef\u00fchl so viele Menschen und Elben zu sehen, die freiwillig f\u00fcr dieses Haus einstehen. Ein weiteres Mal lehrt es mich Demut. Und Angst. Zu was w\u00e4re ich in der Lage, wenn.  L\u00f6we oder Lamm, Junge?<!--more--><\/p>\n<p>Unter den Anwesenden konnte ich Mynerya leider nicht entdecken. Da ich Ellena nunmehr versuche mehr Verantwortung zuteil werden zu lassen wird auch die Rolle ihrer Zofe tragender. Ich sollte sie darauf hinweisen. Sehen, ob sie Ellena diesen Dienst erweisen kann. Wie auch dem Haus. Eine Zofe ist f\u00fcr eine Baroness fast, was der K\u00e4mmerer f\u00fcr mich ist. Sie ist das stabile Standbein. Um so bedauerlicher sie nicht gesehen zu haben. Ellena wiederum war sogar beim Treffen der Kavallerie zugegen. Sie wei\u00df nun wer sie f\u00fchrt. Sie wei\u00df nun, da\u00df es sie gibt.<\/p>\n<p>Als externe Wachen waren Nimrothir, Damares und Gyroir zugegen. Letzteren kenne ich kaum, jedoch daf\u00fcr die anderen beiden. Damares und ich haben eine Geschichte, nat\u00fcrlich. Ich verstehe nun immer besser wie schwierig es sein kann zu f\u00fchren. Keine Schw\u00e4che zu zeigen. Nicht zu schreien, auch wenn man m\u00f6chte. Nicht zu rennen, auch wenn man sollte. Und zu bluten, weil man mu\u00df. Nimrothir hingegen&#8230; Er schrieb von Entschuldigungen und Erkl\u00e4rungen, h\u00e4lt mich jedoch weiterhin f\u00fcr blind. Was davon zu halten ist &#8211; \u00fcberlasse ich vorerst besser Damares. Er ist einer der ihren. Ich hoffe, sie wird zu erkl\u00e4ren wissen. Ihn &#8211; oder mich.<\/p>\n<p>Eine etwas beunruhigende Bewegung zeichnet sich ab. Einen Tag vor der Zusammenkunft sprach mich eine F\u00fcrstin an, Tarona ihr Name. Sie bat mich eine Frau namens Constancia unter meine Fittiche zu nehmen. Ich sah nichts, was dagegen sprach, also stimmte ich zu. Besagte Dame jedoch diente bis vor kurzem noch in der Stadtwache. Man entlie\u00df sie, soweit ich es verstand, unehrenhaft wegen Insubordination. In ihrer Begleitung: kein Geringerer als Draganta, welcher mir noch aus der Sache um Antain bekannt ist. Beide waren ohne zu z\u00f6gern bereit das Credo mit den anderen zu beglaubigen. Ein K\u00f6nigreich f\u00fcr ihre Gedanken als sie merkten, da\u00df es lediglich Zuckerwasser war, da\u00df sie zu sich nahmen &#8211; statt dem Gift, welches sie vielleicht erwarteten. Ich habe beide vorl\u00e4ufig als Wachen eingeteilt. Wir werden sehen wie sie sich dort machen. Aber f\u00fcr den Moment schien die Entscheidung naheliegend.<\/p>\n<p>Als die beiden vor mich traten, stie\u00dfen auch Lintflas, welcher sich schon Tage zuvor per Brief angek\u00fcndigt hatte, und eine Frau, welche er mir als Mortarmaiel vorstelle dazu. Letztere sah ich gestern zum ersten Mal, so vermag ich also nur wenig \u00fcber sie zu sagen. Lintflas selbst jedoch scheint Lynne n\u00e4her zu kennen. Wie mir scheint hat sie ihm einmal die Haut gerettet, nahe Rivendell. Leider erw\u00e4hnte er das vor versammelter Mannschaft, so konnte ich ihn also nicht auf Anhieb einer Aufgabe zuteilen ohne ihn blo\u00dfzustellen. Bleibt ein Gespr\u00e4ch mit Mortarmaiel, Lynne und ihm abzuwarten um zu sehen, wozu genau er denn nun taugt. Seine Begleitung wiederum teilte ich vorl\u00e4ufig als Kundschafterin ein.<\/p>\n<p>Es mag mir fast scheinen, als w\u00fcrden alle nur noch in Paaren erscheinen. Ein Paar anderer Art jedoch waren Leiard und seine Tochter Chaleuwyn. Bisher hatte ich nur wenig Gelegenheit die beiden bei ihrer Arbeit zu beobachten. Vor allem von besagter Tochter w\u00fc\u00dfte ich gern, wie sie sich in Zusammenarbeit mit dem Gelehrten Eolair macht. Ich habe keine Zweifel, da\u00df Leiard eine hervorragende Wache ist. Zumindest mache er auf mich allen Eindruck dementsprechend. Wahrscheinlich f\u00fchlten sie sich in der Menschenmenge gestern ebenso verloren, wie ich selbst. Aber auch sie tranken. So besteht f\u00fcr mich kein Zweifel an ihrer Loyalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Mit der Geste \u00fcberrascht hat mich allerdings Ghosa. Der Elb hat tats\u00e4chlich getrunken. Ich wei\u00df nicht ganz, was ich davon halten soll. Es schmeichelt mir, wie ich gestehe. Macht mich stolz. Und dennoch versetzt auch das mich abermals in Angst und Schrecken. Ich habe, seitdem er uns Zuflucht bot, tiefen Respekt vor diesem Elb im Speziellen. Und ausgerechnet er, zu dem ich so aufsah, h\u00e4lt nun uns so die Treue. Meinem Haus. Dabei hat er schon so viel mehr gesehen als ich. Tut er das nur in dem Bewu\u00dftsein, da\u00df ich f\u00fcr ihn zwei Wimpernschl\u00e4ge sp\u00e4ter schon tot sein werde? Oder hat es &#8211; Bedeutung?<\/p>\n<p>Sollte am Ende sogar Iverin Recht behalten? Welche vor mich trat, einen anderen Dienst suchte. Mann und Kind wohl eine Weile zur\u00fccklassen wird f\u00fcr ihre langen Reisen. Und auch ihre Worte sprachen die Sprache Ghosas Geste. Sie sagte, man werde sich an Minas Faer erinnern. Und dadruch an mich. F\u00fcr immer. Die Frage bleibt allerdings &#8211; an was f\u00fcr einen Mann wird man sich erinnern?<\/p>\n<p>Sie sagte mir, ich solle gut auf Antain achten. Aber Antain ist weit. So auch Elmion, welcher nach wie vor auf ihrer Spur jagd. Welchen B\u00e4rendienst erweise ich ihr nun, da ihr Mann halb ertrunken und verwundet aus dem Wasser gefischt wurde. Auch auf ihn konnte ich nicht achten. Ein F\u00fcrst leerer Versprechungen darin. Ich wei\u00df nichtmal, wie er sich diese Wunde zugezogen hat, geschweigedenn worum genau es sich handelt. Iyrawen konnte mir gestern Nacht keinen Bericht mehr geben. Und das Gespr\u00e4ch, welches ich schon seit Wochen mit ihr angestrebt hatte, fiel denkbar kurz aus. Man rief sie weg, wie ich heute also erf\u00fchr zu Kashin. Aber das Gespr\u00e4ch wird fortgesetzt. Ein andermal. Hoffentlich bald.<\/p>\n<p>Besser zu verbuchen ist wohl, da\u00df Najisa und Giselher sich endlich wiedersahen. Traut man Aldorns Blick zu ihr, haben sie sich eine Weile nicht gesehen. Ich mu\u00df sie fragen, ob sie einen vertrauensw\u00fcrdigen Boten kennt. Ein Schreiben mu\u00df nach Gondor. Linhir wartet. Vielleicht ihre Schwester&#8230;?<\/p>\n<p>Missen mu\u00dfte ich leider Christan. Bedauerlich. Ich h\u00e4tte ihn gern gesehen. Gesehen, ob er getrunken h\u00e4tte. Gesehen, ob er verstanden h\u00e4tte. Und mit mir selbst geraten, was davon er Calida erz\u00e4hlt h\u00e4tte. Was sie denken w\u00fcrde. Ihr V\u00e4terchen, nur ein alter Narr, der an einem Credo festh\u00e4lt, an welches so oder so nur noch er glaubt? Oder h\u00e4tte sie wirklich gesehen, da\u00df es andere annehmen, aufnehmen und beherzigen? Und was davon h\u00e4tte er wohl gesehen&#8230; Warum vor allem &#8211; k\u00fcmmert es mich.<\/p>\n<p>Auch Immertreu sah ich auf dem Treffen. \u00dcberraschender jedoch ihre Reaktion heute. Ich schulde ihr nunmehr eine Frage, deren Antwort ich zu geben scheue. Ehrlich gesagt bin ich gespannt, ob sie eine solche Frage findet. Und wie sie lautet. Ich selbst bin mir keiner bewu\u00dft. Aber &#8211; ich glaube, das ist man nie, bei solcherlei Angelegenheiten.<\/p>\n<p>Bei Furbor bin ich mir nicht sicher, ob ich ihn sah. Ich bilde es mir ein, aber &#8211; genau zu sagen vermag ich es nicht. Daf\u00fcr jedoch sah ich die J\u00e4gerin, Yvaine. Ihr seltsamer Bekannter hat nicht mehr von sich h\u00f6ren lassen. Ich glaube, ich bedaure es nicht. Jedoch hoffe ich, da\u00df sie der Verlust nicht zu sehr trifft. Gestern wirkte sie &#8211; ruhig. Aber auch sie trank. Damit wird auch sie nicht in Frage gestellt.<\/p>\n<p>Auch Marathil sah ich, jedoch frage ich mich warum er nicht in Begleitung Nildas war. Dabei hatte ich geglaubt, die beiden verst\u00fcnden sich gut. Allerdings gibt es bisher keinen Grund zu glauben, sie h\u00e4tten gestritten. Vielleicht ist es Zeit zu versuchen mit Tieren zu sprechen um mehr \u00fcber mein Haus zu erfahren. Aber daf\u00fcr bin ich nicht betrunken genug. Oder ich setze Zarroc darauf an. Er ist zwar eine Wache, scheint mir manchmal aber grob wie ein Bluthund. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich das an ihm sch\u00e4tzen oder verachten soll.<\/p>\n<p>Beunruhigender war es auch heute Anjoun wiederzusehen. Er trat vor mich, bat um eine Aufgabe. Aber was sollte ich ihm geben? Egal was es gewesen w\u00e4re, Damares h\u00e4tte es wenig zu sch\u00e4tzen gewu\u00dft. Und ich will keine alten Wunden neu aufrei\u00dfen. Besser so, denn sobald ich aus dem Haus trat heute, stand Drakon Wache neben der T\u00fcr. Auch er h\u00e4tte reagiert, wie Damares es h\u00e4tte. Nein. Anjoun mu\u00df erst mit Damares reden. Blutklinge ist Blutklinge. Ich lebe noch. Und ich m\u00f6chte, da\u00df es so bleibt.<\/p>\n<p>Mein eigenes Blut, den Bastard, sah ich nicht. Jedoch scheint es Ellena und ihm nach wie vor ernst zu sein. Nicht zuletzt deswegen mu\u00df ich einen Boten finden. Einen wirklich vertrauensw\u00fcrdigen. Einen schnellen. Einen, der sich nicht aufhalten l\u00e4\u00dft. Oder bestechen. Und w\u00e4hrend ich \u00fcber den Bastard meines Vaters sinniere, pr\u00fcgelt sich ein anderer ungleicher Bruder mit fremden Frauen. Wegen Beleidigungen. Beleidigungen! Der Mann will K\u00e4mmerer werden. Soetwas darf nicht geschehen. Und das wird es nicht mehr.<\/p>\n<p>Reowin erhielt endlich einen Namen. Ich werde ihn Lluvia nennen. Er wurde zum Anf\u00fchrer der Kavallerie gemacht.<\/p>\n<p>Aber von ihm, der Rose und mir, wird ein andermal berichtet werden m\u00fcssen. Es ist noch zu fr\u00fch. Viel zu fr\u00fch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das f\u00fcnfte Treffen also. Es war ein seltsames Gef\u00fchl so viele Menschen und Elben zu sehen, die freiwillig f\u00fcr dieses Haus einstehen. Ein weiteres Mal lehrt es mich Demut. Und Angst. Zu was w\u00e4re ich in der Lage, wenn. 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