{"id":923,"date":"2008-08-14T09:52:35","date_gmt":"2008-08-14T07:52:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.minasfaer.de\/forum\/blog.php\/?p=923"},"modified":"2008-08-14T09:52:35","modified_gmt":"2008-08-14T07:52:35","slug":"both-sides-of-the-story","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fatebook.eternalevil.com\/?p=923","title":{"rendered":"Both Sides of the Story"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Briefe hatten das Haus schon vor Tagen verlassen. Zwei Briefe, die endlich ankommen mu\u00dften. Keiner davon wurde mit leichter Feder geschrieben.<!--more--><\/p>\n<p><em>Gesch\u00e4tzte Gr\u00e4fin,<\/em><\/p>\n<p><em>Mit gro\u00dfer Sorge lese ich Eure Worte vom Verschwinden Eurer Schwester. Ihr schriebt auch, da\u00df Ihr versuchen wolltet sie zu sehen. Ist es gelungen? Kehrte sie gar zur\u00fcck? Eure Worte lassen mich dar\u00fcber hinaus zweifeln, da\u00df Euch dieser Brief \u00fcberhaupt erreichen mag. Aber ich vertraue auf die Schwingen, welche ihn tragen.<\/em><\/p>\n<p><em>So solltet Ihr ihn erhalten wenn Ihr bereits in Eurer Heimat angelangt seid und somit in Sicherheit. Sofern die Schrecken des heraufziehenden Krieges Euch und die Euren dort schonen m\u00f6gen.<\/em><\/p>\n<p><em>Dennoch hoffe ich, Ihr seid in sicheren H\u00e4nden und findet wom\u00f6glich sogar Ruhe und ein wenig Frieden.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich f\u00fcrchte, es ist mir nicht verg\u00f6nnt Euch positivere Nachrichten hier aus dem Breeland zu \u00fcbersenden. Der Schatten greift um sich. Auch Minas Faer wird sich nicht mehr lange dem erwehren k\u00f6nnen, was der Truchse\u00df einfordert. Aber noch verlassen uns die Worte nicht. Noch gibt es Grund zu z\u00f6gern. So Ihr einen Rat habt, la\u00dft ihn mich wissen. Ich f\u00fcrchte um die Sicherheit meiner Leute. Mein Wort wird sie nicht ewig sch\u00fctzen. Und schon jetzt k\u00f6nnen wir alle sp\u00fcren, wie sein Schutz abgetragen wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Es tut mir leid Euch keine besseren Nachrichten zu \u00fcbersenden. Vielleicht erfreut es Euch so wenigstens zu h\u00f6ren, da\u00df Baroness von Linhir, Ellena, ihrem Herzen folgen k\u00f6nnen wird, auch wenn ich glaube, da\u00df Ihr das bereits l\u00e4ngst erblickt habt.<\/em><\/p>\n<p><em>M\u00f6ge Euer Aufenthalt in der Heimat sicher sein. Und auch Eure Wege zur\u00fcck hierher. Findet Eure Schwester, so Ihr k\u00f6nnt.<\/em><\/p>\n<p><em>&#8211; Alejandro Salas &#8211;<\/em><\/p>\n<p>Der zweite Brief ist sichtlich langsamer verfa\u00dft und mit mehr M\u00fche geschrieben. Die Worte haben ihren Weg wesentlich schwerer auf das Papier gefunden.<\/p>\n<p><em>Baron von Linhir,<\/em><\/p>\n<p><em>L\u00e4ngst ist es Zeit, da\u00df ich Euch abermals Eurer Tochter wegen schreibe. Die Nachricht Ihrer Hochzeit lie\u00df lange auf sich warten. So schreibe ich Euch heute nicht um meiner selbst Willen, sondern vielmehr f\u00fcr Eure hohe Tochter und meinen Bruder.<\/em><\/p>\n<p><em>Baron, Ihr m\u00f6gt es mir nachsehen, jedoch sehe ich mich au\u00dfer Stande Eurer Tochter oder meinem Bruder die Herzen zu brechen. Ich f\u00fcrchte es ist niemand anderem als mir selbst zuzuschreiben, da\u00df Eure Tochter in mir nicht fand, was ihr und Euch alte Vertr\u00e4ge zusicheern. Ein schlechter Werber war ich ihr und wurde Euch und Eurem Haus damit nur wenig gerecht. Es w\u00e4re daher auch nicht gerecht, w\u00fcrde ich diesen Vertrag \u00fcber einen Mann stellen, der mich in dieser einen Hinsicht bezwang. Eure Tochter schicktet Ihr mir um ihre Geschicke zu lenken. In ihrem Interesse und dem Eures Hauses. Und so entscheide ich.<\/em><\/p>\n<p><em>Es wird mir daher nunmehr zuteil Euch zu informieren, da\u00df Eure hohe Tochter mit meinem Bruder, Graf Atherton Salas, verlobt ist und die Hochzeit noch vor dem Herbstfest stattfinden wird. Meine Hoffnung ist, da\u00df das Paar Euren Segen findet und Ihr die Entscheidung zu der beider Gunsten zu billigen und sch\u00e4tzen wi\u00dft.<\/em><\/p>\n<p><em>Es verbleibt mit dem Wunsch auf sichere Wege,<\/em><\/p>\n<p><em>&#8211; Alejandro Salas &#8211;\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Briefe hatten das Haus schon vor Tagen verlassen. Zwei Briefe, die endlich ankommen mu\u00dften. 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