Sûl

Mit roter Tinte, die irgendwie auffällig an Blut erinnert, ist in möglichst kleinen Lettern ein Eintrag in einem Buch verfaßt.

Wind verzehrt. Er bietet keinen Schutz. Und so bat ich die Urmutter mich zurückziehen zu dürfen. Ich etrug es nicht mich in der Nähe ihres Wassers zu wissen. Es ist wie mit meinem ersten Mann. Dieses Wasser darf man nie nehmen, egal ob man es wünscht oder nicht. Und so lasse ich dieses Wasser hinter mir in der Hoffnung, daß meine Augen blind dafür werden mögen.

Und so ließ ich meinen Namen bei jener, die ihn mir gab. Denn das, wofür ich ihn erhielt erfülle ich nicht. Ich weiß, sie hätte ihn mir dennoch gegeben. Sie hätte ihn mir dennoch gelassen. Aber es wäre ein leerer Name gewesen. Mit Bedeutung zwar, jedoch ohne Wert. Auch wenn ich seine Ehre verstehe.

Kein feuchter Wind. Keine Klinge des Wassers eine Hauses. Nur Sandwind. Wohin auch immer der Wind mich nun tragen wird. Immernoch habe ich zu viel gesehen aber zu wenig gelernt. Nichts was ich meinem Clan mitbringen könnte. Außer der Lehre, wie man Wind zerstreut.

Meine Schritte sind schwer auf dem kalten Boden unter meinen Füßen. Die Sonne hier wärmt ihn nie genug. Sie ist nicht so heiß wie ich sie kenne.

So zieht mich der Wind weiter, auch wenn mein Wasser zu bleiben wünscht. Ich darf nicht stehen. Wir tun dies nie. Keiner, der unseren Namen trägt.

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