The Color of Despair

Weniger schöne Aufgaben gehen mit Salas’ Scheiberei einher.

Aldorn liest immernoch dieses Werk, nennen wir es für einen Moment so. Es scheint ihn mehr zu verwirren als irgendetwas zu beantworten. Gut, daß ich damit also nicht alleine bin. Aldorn bat auch auf eine Reise gehen zu dürfen. Er möchte üben sich in seiner Rüstung zu bewegen. Jetzt müssen wir ihm nur noch beibringen, daß sie die falsche Farbe hat.

Dann sprach ich den Kämmerer. Hätte ich die Aufzeichnungen nicht gelesen, wäre mir nichts suspekt gewesen. Aber im Nachhinein bemerke ich, daß Flaré und Izhkarioth selten von der Seite des anderen weichen. Der Händlerssohn scheint der einzige zu sein, dem mein Kämmerer nicht stet mit dem Blick ausweicht.

Es ist widernatürlich. Vielerorts ein Verbrechen. Mir selbst wird übel bei dem Gedanken wie sie… Nein, zu schreiben vermag ich es schon gar nicht. Wohl weiß ich um das offene Geheimnis unter manchen Soldaten oder Söldner. Aber es in meiner direkten Nähe zu wissen treibt mir Schauer den Rücken hinab. Um so mehr sehne ich mich nach dem warmen Bett zuhause und nach ihren Armen. Wie kann sich ein Mann nicht nach den Armen einer Frau sehnen?

Und dieser junge Gespiele redet von Torheiten wie Freiheit. Er versteht nicht, welches Risiko der Kämmerer und damit auch er selbst für dieses Haus darstellen. Über kurz oder lang werde ich keine Wahl haben als ihn zu uns zu holen – oder Izhkarioth zu entlassen. Geteilte Loyalitäten jedoch sind keinesfalls tragbar. Flaré wird entscheiden müssen, was ihm wichtiger ist: Seine Freiheit – oder seine Liebe.

Der Lauf der Welt. Auch diese beiden werden es noch einsehen.

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