Machtlos

Fürst Alejandro Salas. Der Titel an sich würde bedeuten einen Haushalt zu führen. Er würde einen gewissen Einfluß bedeuten. Würde bedeuten, daß man, durch Gesetz und Tradition, weniger geneigt ist Weisungen und Worte eines solchen Mannes anzuzweifeln.

Aber am Ende bin ich doch machtlos.

Nichts kann ich tun um das Leben hier leichter für Ellena zu machen. Zwar berichtet sie mir von ihren Problemen, jedoch sehe ich in ihren Augen, daß ihre Worte dem was sie wirklich fühlt kaum gerecht werden. Ich tue was in meiner Macht steht um sie wissen und vor allem spüren u lassen, daß sie nicht allein ist. Und dennoch verrät ihre Stimme mein Versagen.

Ebenso kann ich nichts tun um den Knoten um Sanguisa zu lösen. Charls bleibt nach wie vor spurlos verschwunden. Ich schickte ihn weg, ja. Und es war nötig, ja. Was hätte ich auch tun sollen. Dennoch, das ändert nichts an der Sorge.

Außerdem hat man mir meinen Wolf genommen. Was bleit ist ein bissiges, wütendes Tier. Ich gab ihm vor gar nicht all zu langer Zeit mein Wort. Und ich gedenke nach wie vor es zu halten. Sanguisa gewährte ich etwas Zeit um zu sehen, was sie für ihn tun kann. Versagt sie jedoch… Ah, Rodgar. Ihr hattet mich doch gewarnt. Eure Frage. Ich erinnere mich sehr genau an die Antwort. Keine Angst. Man wird euch uns nicht entreißen. Wir sehen uns wieder. Wenn nicht hier, dann anderorts. Vergebt, daß ich euch nicht zurücklassen kann und ihm überlassen.

So viele, bei denen man handeln müßte. Und dennoch gibt es nichts zu tun für mich.

Aber es gibt immer Hoffnung in den Augen anderer. Das genügt.

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