The Winthallans 2.10 – We are to War with…

I never did give them hell. I just told the truth, and they thought it was hell.

– Harry S. Truman

Rollentausch. Ich hasse es aufrichtigst und zutiefst meine Frau so zu sehen. Wie sie an sich und ihrer Art zweifelt. Zweifelt für ein Mädchen, das kaum mehr als ein Kind zu sein scheint. Zweifelt weil sie glaubt durch Wahrheit zu hart zu sein. Wahrheit, die aber nötig ist. Wieviel Samt kann sie um diese Wahrheit wickeln? Ihre Mittel sind ebenso begrenzt wie die meinen. Und wir haben eine Pflicht zu erfüllen.

Besagtes Mädchen jedenfalls nahm die Worte wohl zu hart auf. Nach einigen Zwischenfällen des Abends, darunter einem Fehlverhalten Faeryllians, dessen Ahndung noch aussteht, hatte sie allen Ernstes vor sich das Leben zu nehmen. Eondra und ich fanden sie dann in ihrem Haus – vergiftet. Irgendwie gelang es sie dazu zu bekommen sich zu übergeben. Ich hielt das für wichtig. Danach brachten wir sie ins Wachhaus, da Flusswieser nicht aufzutreiben war. Der Mann hat gerade aber auch selbst genug um die Ohren.

Am Ende konnten wir nur warten. Ich war gestern wieder bei ihnen. Eondra ist nicht ganz bei sich… Man musste ihm befehlen zu essen. Und auch den Schlaf hat er wohl nur unfreiwillig angetreten. Ob sie inzwischen wach ist, weiß ich nicht. Fest steht jedenfalls, dass sie und ich ein paar ernste Worte wechseln weren, sobald sie wieder dazu im Stande ist. So kann es nicht weiter gehen, was auch immer genau “so” eigentlich meint.

Beiläufig kehrte der Bote zurück. Verletzt. Wenig verwunderlich, immerhin herrscht in Gondor nunmal Krieg. Dafür bat er um die Hand Alyishas – die ihrerseits Interesse an einem anderen Mann hat. Das verspricht noch unschön zu werden…

Und Sybell? Sybell weicht den Kindern kaum von der Seite. Ich nehme an um sich von ihren Gedanken abzulenken und nicht darüber nachdenken zu müssen, was nun genau mit Cwenwesc ist. Mir selbst gehen die tröstenden Worte aus. Ich bin nicht gut in solchen Dingen. Mordor nochmal… Wenn das Mädchen nicht mehr wach wird, werde ich irgendjemandem den Krieg erklären. Das lenkt auch ab.

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