Theus sei meiner Seele gnädig, welche längst verdammt ist.
Es ist unsere Aufgabe und Pflicht vor den Anderen zu schützen, wo immer wir es vermögen. Und auch wenn sich Ort und Umstände geändert haben, die Aufgaben haben es nicht. Was ich weiß darf nicht an die Außenwelt gegeben werden. Und was ich hier gelernt habe darf nichteinmal meine Brüder Zuhause erreichen. Sie wären beschämt über Hidalgo…
Die Anderen. Es scheint viele hier davon zu geben, auch wenn ich in den Schattenlanden noch keinen sah. Hier laufen sie dafür frei, nehmen deutlichere Gestalt an. Jedoch auch gefälligere. Und so wollen sich die Menschen hier nichteinmal dann wehren, wenn sie sehen was vor ihnen stehen. Halten es für gefahrlos. Halten es für nötig.
Blinde Narren.
Ich kenne nur einen Mann hier der die Gefahr ebenso ernst nimmt, wie ich es tue. Vielleicht gebe ich seinen Befehlen eben darum nach. Nicht alles von dem, was er in sich trägt ist etwas, das man an einem Mann schätzen sollte. Aber er ist der einzig mögliche Verbündete. Hier in einer Welt voll der Kreaturen, die wir Zuhause zu bannen suchen. Allerdings heißt man sie hier auch noch willkommen oder teilt in vollem Bewußtsein das Bett mit ihnen.
In vollem Bewußtsein. Ich schreibe dies und weiß, daß ich selbst keinen Deut besser bin, bedenkt man womit ich mein Bett teile. Manchmal wird mir übel bei dem Gedanken. Aber nicht aus Abscheu. Der Gedanke an sich…
Castille wird seinen Sohn nicht vermissen. Aber Castilles Sohn vermißt seine Heimat. Vermißt die Sippen, die leichtere Welt in der deutlich und klar zu sehen um so viel einfacher war. Ich fürchte, Castille wird ihren Sohn nicht zurückbekommen, selbst wenn ich einen Weg finde.
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