Man nahm mich auf und gab mir einen Namen. Ich hatte mich schon gefragt wie lange es dauern würde, bis man mich einer Prüfung unterzöge. Diese Zeit ist nun gekommen.
Kämpfen sollte ich. Aber kein Wasser nehmen. Kämpfen, bis man mir sagte, ich solle aufhören. Also kämpfte ich. Die Frau gegen die man mich schickte wählte ein Schwert. Zu lang, zu plump, zu langsam. Man ließ mir meine Gewandung und meine Dolche.
Dennoch gelang es ihr an einer Stelle mich zu überraschen als sie meinen Kragen packte und mich zu sich zog um mir die Klinge an den Hals zu halten. Für diesen Fehler hätte die Urmutter mein Wasser fordern dürfen. Stattdessen hieß sie ich nach dem Kampf eine gute Klinge. Ich vermute, weil es mir letztendlich gelang die Fremde zu entwaffnen als diese, geleitet durch ihre Wut, ihr Schwert warf, jedoch nur meinen Mantel traf. Dabei hatte ich selbst eine meiner Klingen fallen lassen müssen.
Es war ein guter Kampf. Sie kannte ihre Grenzen insofern, als daß ihr Zorn am Ende keine Rache forderte, obwohl ich sie ihr den Traditionen folgend bot.
Die Urmutter sagt, ich wäre damit aufgenommen und akzeptiert. Ich verstehe nicht, warum sie mir vorher hat einen Namen können, auch wenn ich ihn mit Stolz trage.
Dennoch vermisse ich den, den ich meinen Mann nannte. Seltsam. Ich weiß nicht wieso.
Die Menschen hier bleiben ein Rätsel.
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